Danny Weber
02:48 21-11-2025
© A. Krivonosov
Alles zum günstigen iPad 12 (2026): A18‑Chip, Apple Intelligence, 8 GB RAM, Wi‑Fi 7/N1, C1‑Modem, 128 GB ab 349 US‑$, März–Juni. Design bleibt vertraut.
Apple bereitet für das Frühjahr 2026 ein Update seines günstigsten Tablets vor – des iPad der 12. Generation. Ein radikaler Neustart ist zwar nicht geplant, doch mehrere gezielte Verbesserungen könnten das Gerät für alle attraktiver machen, die ein preiswertes, aber leistungsfähiges Apple‑Tablet suchen.
Den vorliegenden Informationen nach plant Apple keine äußerliche Neugestaltung. Das iPad behält sein vertrautes 11‑Zoll‑Display, breite Ränder und den seitlich integrierten Touch‑ID‑Knopf. Die Budget‑Reihe erhielt ihr letztes optisches Update mit der 10. Generation, daher dürfte das 2026er Modell am bewährten Layout festhalten – eine nüchterne, nachvollziehbare Entscheidung für ein Gerät, das über den Preis punktet.
Es bleibt zudem das dickste Familienmitglied mit rund 7 mm. Erwartet wird ein LED‑Retina‑Panel ohne ProMotion, ohne P3‑Farbraum und ohne vollständige Laminierung – genau jene Abgrenzungen, die das Basismodell von den teureren iPads trennen. Im Gespräch sind frischere, hellere Farbtöne: Aktuell gibt es Blau, Pink, Silber und Gelb; im kommenden Jahr könnten neue Nuancen hinzukommen.
Bei Kameras und I/O sind keine nennenswerten Änderungen vorgesehen: Es bleibt bei den bisherigen Modulen, einem USB‑C‑Port und der Kompatibilität mit vorhandenem Zubehör, einschließlich Apple Pencil. Diese Konstanz hält die Kosten niedrig und verhindert unnötigen Zubehörwechsel.
Der wichtigste Schritt ist der Wechsel auf den Apple A18‑Chip, der bereits in neuen iPhone‑Modellen steckt. Gefertigt im 3‑nm‑Prozess, liefert er spürbar mehr Tempo und bessere Energieeffizienz als der A16.
Mit dem A18 würde das Einstiegs‑iPad erstmals Apple Intelligence unterstützen – KI‑Funktionen, die dem 2025er Modell noch fehlen. Damit kann das Tablet komplexere Aufgaben und Inhalte bewältigen und gewinnt dank Hardware‑Raytracing auch beim Gaming an Möglichkeiten. Für ein Budget‑Gerät ist das ein deutlicher Sprung.
Auch der Arbeitsspeicher soll von 6 GB auf 8 GB wachsen – ein notwendiger Schritt, damit Apple Intelligence sinnvoll läuft.
Apple plant, das iPad der 12. Generation mit dem hauseigenen N1‑Kommunikationschip auszustatten – demselben Bauteil, das auch in neuen iPhone‑ und iPad‑Pro‑Geräten steckt. Er unterstützt Wi‑Fi 7, Bluetooth 6 sowie das Thread‑Protokoll für Smart‑Home‑Geräte. Im Vergleich zum aktuellen Wi‑Fi‑6‑Setup wäre das ein deutliches Upgrade, mit Zugang zu schnelleren Netzen und spürbar höheren Durchsatzraten.
Die Mobilfunkvarianten könnten Apples eigenes C1‑ oder C1X‑Modem erhalten, ausgelegt auf geringeren Stromverbrauch bei gleichzeitig hohen Datenraten. Für Nutzer unterwegs ist weniger Energiehunger ohne Tempoverlust der praktische Gewinn.
Frühe Hinweise deuten darauf hin, dass der Einstiegspreis stabil bleibt – ab 349 US‑Dollar für die Konfiguration mit 128 GB. Apple ändert beim Budget‑iPad selten die Preisstruktur, eine Anpassung wirkt daher unwahrscheinlich.
Das Tablet könnte zwischen Ende März und Juni des kommenden Jahres erscheinen. Am wahrscheinlichsten wirken März oder April, und Apple könnte gleichzeitig auch die iPad‑Air‑Reihe aktualisieren.