Danny Weber
08:58 01-01-2026
© A. Krivonosov
Samsung könnte beim Galaxy A57 starre CSOT-OLEDs nutzen: günstiger, aber mit breiteren Rändern. Ausblick auf S26 FE und mögliche flexible OLEDs im A-Segment.
Samsung könnte sich bei einem seiner kommenden Mittelklasse-Smartphones teilweise von eigenen Displays lösen. Wie das Branchenmedium THE ELEC berichtet, erwägt das Unternehmen, OLED-Panels für das Galaxy A57 beim chinesischen Hersteller CSOT zu beziehen, der zum TCL-Konzern gehört.
Geplant sind starre OLED-Panels statt flexibler Varianten. Das dürfte ungleichmäßige Ränder mit sich bringen, inklusive eines kräftigeren Kinns am unteren Rand. Der Kompromiss senkt die Fertigungskosten, verfehlt aber die Design- und Symmetrievorzüge flexibler OLEDs. CSOT wäre nicht der einzige Zulieferer: Auch Samsung Display soll einen Teil der Panels beisteuern. Derselbe Bildschirmtyp, heißt es weiter, könnte zudem im Galaxy S26 FE zum Einsatz kommen, das gegen Ende 2026 erwartet wird.
Starre OLEDs bleiben die günstigere Option und sind der Grund, warum Samsung-Smartphones – teils bis hinauf zu 650 US-Dollar – spürbare Ränder behalten. Chinesische Anbieter setzen dagegen bereits in Geräten um 250 US-Dollar auf flexible OLED-Panels, während Samsung in den FE- und A-Serien weiterhin beim Display spart. In Summe wirkt das wie eine bewusst gewählte Priorität für Kostenkontrolle statt makellos gleichmäßiger Ränder in der Mittelklasse.
Berichten zufolge hat die Mobilsparte von Samsung bei Samsung Display flexible OLED-Panels zum Preis starrer Ausführungen angefragt. Kommt eine Einigung zustande, könnten solche Displays in künftigen Modellen wie dem Galaxy A58 und dem Galaxy S27 FE im Jahr 2027 auftauchen – ein mögliches Signal für schmalere Ränder in günstigeren Samsung-Geräten, ohne die Kosten hochzutreiben.