Danny Weber
10:57 02-01-2026
© vivo
Das vivo X300 Pro erreicht bei DxOMark Rang zwei: 171 Punkte Foto, 169 Video. Starke Details, Tele und Stabilisierung, kleine Schwächen bei HDR und Ultraweitwinkel.
Das vivo X300 Pro hat eine der stärksten Leistungen in der Geschichte von DxOMark abgeliefert. Nach der Veröffentlichung des vollständigen Kameratests landete das Smartphone insgesamt auf Platz zwei – nur das Huawei Pura 80 Ultra liegt davor. Es schob sich zudem vor Schwergewichte wie das OPPO Find X8 Ultra und das iPhone 17 Pro.
Für vivo ist das ein neuer Bestwert. Das vorherige Flaggschiff, das X200 Ultra, schaffte es bereits in die Top fünf, doch das X300 Pro kletterte noch weiter nach oben. In den Fototests erzielte das Gerät 171 Punkte – knapp unter dem X200 Ultra, das bei Standbildern noch einen kleinen Vorsprung behauptet. Insgesamt wirkt das weniger wie ein Ausreißer und eher wie ein kontinuierlicher Schritt nach vorn bei der Bildqualität der Serie.
Den entscheidenden Sprung macht das X300 Pro jedoch beim Video. DxOMark vergab 169 Punkte und setzte es damit in dieser Kategorie auf Rang zwei – aktuell das beste Android-Smartphone für Bewegtbild. Höher steht nur das iPhone 17 Pro.
Im Bericht werden hohe Detailtreue beim Zoomen, ein gut abgestimmtes Tele, gefälliges Bokeh und eine souveräne Leistung bei wenig Licht hervorgehoben. Die Kamera hält die Belichtung stabil, bewahrt einen großen Dynamikumfang, trifft den Weißabgleich und stellt natürliche Hauttöne sowohl in Fotos als auch in Videos dar. Auch die Videostabilisierung erhält besonderes Lob.
Ganz ohne Einschränkungen geht es nicht. Die Expertinnen und Experten nennen Kontrastprobleme in manchen HDR-Szenen, ein Ultraweitwinkel, das nicht zu den breitesten zählt, sowie gelegentliche Artefakte wie Halos und Farbsäume. Bei wenig Licht kann die Verarbeitung mitunter etwas forsch wirken, zudem werden dunklere Hauttöne leicht aufgehellt.
Trotz dieser Nuancen liefert das vivo X300 Pro eine sehr starke Kamera – besonders für Video – und nährt den Eindruck, dass sich das Unternehmen bis Ende 2025 bei der mobilen Bildgebung an die Spitzengruppe herangearbeitet hat.