Robustheit im Härtetest: Samsungs faltbare OLED-Displays trotzen Basketballbällen und Stahlkugeln

Danny Weber

21:45 04-01-2026

© A. Krivonosov

Auf der CES 2026 lässt Samsung Bälle und Stahlkugeln auf faltbare OLED-Displays prallen – sie funktionieren weiter, auch Automotive-OLEDs bei −20 °C.

Samsung hat einen ungewöhnlichen Weg gefunden, die Robustheit seiner faltbaren OLED-Displays zu belegen. Auf der CES 2026 lässt das Unternehmen Basketballbälle dagegenprallen – und die Bildschirme stecken die Treffer weg.

Am Stand von Samsung Display, in der Robot Basketball Zone, sind 18 faltbare OLED-Panels an einem Brett mit Zielmarkierungen befestigt, während ein Roboterarm wiederholt Bälle darauf schleudert und so starke Stöße simuliert. Die Inszenierung ist unübersehbar und adressiert eines der größten Bedenken rund um Falt-Smartphones: die Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen.

Damit ist es nicht getan. In einem weiteren Versuch werden Stahlkugeln aus rund 30 Zentimetern Höhe auf die Panels fallen gelassen, um ihre Robustheit mit konkurrierenden Lösungen zu vergleichen. Nach Angaben von Samsung Display arbeiten die faltbaren OLEDs auch nach diesen Einschlägen normal weiter, ohne strukturelle Schäden oder Bildverzerrungen.

Das Unternehmen zeigt Zuverlässigkeit auch jenseits mobiler Geräte. Seine Automotive-OLED-Displays werden in einen Kühlschrank gestellt, um ihre Leistung in Kälte zu demonstrieren. Selbst bei −20 °C halten die Panels eine Reaktionszeit von 0,2 ms – auf einem Niveau, das man sonst bei Raumtemperatur erwartet.

Alle diese Demonstrationen sind für Partner von Samsung Display im Rahmen der privaten Ausstellung des Unternehmens auf der CES 2026 zugänglich. Die Botschaft kommt klar an: Die Marke redet nicht nur über robuste Faltdisplays, sie unterfüttert den Anspruch mit Tests – auf eine Art, an der man kaum vorbeisieht.