Danny Weber
10:22 06-01-2026
© RingConn
RingConn stellt auf der CES 2026 den Gen-3 Smart Ring vor: haptisches Feedback, Indikatoren zum Blutdruck, mehr Größen, Schmuck-Look und längere Laufzeit.
RingConn hat die Gen‑3‑Version seines Smart Rings vorgestellt – die größte Überarbeitung der Reihe seit Jahren. Gezeigt auf der CES 2026, liefert das neue Modell erstmals seit Langem einen greifbaren Anlass, über ein Upgrade nachzudenken: Der Ring setzt auf haptisches Feedback und führt eine neue Auswertung blutdruckbezogener Kennwerte ein.
Am Material ändert sich nichts: Titan bleibt gesetzt. Optisch rückt der Ring jedoch deutlich näher an ein Schmuckstück heran. Zur Auswahl stehen fünf Farben und drei Finishes – mattes Schwarz, Silber und Gold. Auch die Größenauswahl wächst: Zehn Größen von 6 bis 15 sorgen für eine deutlich angenehmere Passform.
Herzstück des Updates ist ein integriertes Vibrationsmodul. Während die Vorgängergeneration ausschließlich auf Smartphone‑Benachrichtigungen angewiesen war, informiert Gen 3 direkt am Finger über wichtige Gesundheits‑ oder Aktivitätsereignisse – ohne erst zum Handy greifen zu müssen. Das wirkt im Alltag wie ein kleines, aber längst fälliges Komfortplus.
Hinzu kommt die Auswertung von Indikatoren rund um den Blutdruck. Es handelt sich nicht um eine medizinische Messung, doch der Ring verfolgt Veränderungen über längere Zeiträume, um mögliche Risiken frühzeitig sichtbar zu machen. Diese Funktion soll später per Software‑Update nachgereicht werden – sinnvoll, sofern die Umsetzung verlässlich ausfällt.
Versprochen ist außerdem eine längere Akkulaufzeit dank überarbeiteter Zelle, konkrete Zahlen nennt der Hersteller jedoch nicht. Der RingConn Gen 3 erfindet den Smart Ring nicht neu, setzt aber genau dort an, wo Nutzer bisher Lücken gespürt haben – eine pragmatische Weiterentwicklung statt großem Spektakel.