iPhone 18 Pro und Pro Max: 2‑nm‑A20, C2‑Modem, Satelliteninternet und neue Kamera

Danny Weber

06:47 09-01-2026

© A. Krivonosov

Alles zum iPhone 18 Pro: Zweistufen‑Release 2026/27, 2‑nm‑A20‑Chip, C2‑Modem, kleinere Dynamic Island, größerer Akku, variable Blende und Satelliteninternet.

Apple plant das iPhone Jahre im Voraus, deshalb zeichnen sich große Kurswechsel oft lange vor dem Start ab. Das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max, die für den Herbst 2026 erwartet werden, nehmen genau diese Rolle ein: Sie wirken wie eine der markantesten Überarbeitungen der jüngeren Zeit – sowohl technologisch als auch in der Art, wie Apple seine Produktreihe strukturiert.

Ein neuer Veröffentlichungsrhythmus

Eine der auffälligsten Änderungen ist ein Rollout in zwei Etappen. Im Herbst 2026 kommen iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das faltbare iPhone Fold; das reguläre iPhone 18 und das iPhone 18e folgen erst im Frühjahr 2027. Diese Taktung unterstreicht den Premium-Fokus und verschafft den Pro-Modellen spürbar mehr Bühne.

Vertrautes Design, behutsam verfeinert

Äußerlich bleibt das iPhone 18 Pro beim Look des iPhone 17 Pro: die vertraute Triple-Kamera-Insel und die bekannten 6,3- und 6,9-Zoll-Displays. Gleichzeitig soll die markante Zweiton-Optik auslaufen. Mit einer neuen Behandlung des rückseitigen Glases sollen Ceramic‑Shield-Farbton und Aluminiumrahmen homogener wirken – das Ergebnis dürfte ein aufgeräumter, geschlossener Auftritt sein.

Dickerer Rahmen, größerer Akku

Berichte deuten darauf hin, dass das iPhone 18 Pro Max etwas dicker und schwerer wird und etwa 243 Gramm wiegt. Plausibelster Grund: ein größerer Akku. Trifft das zu, könnte die Laufzeit zum starken Verkaufsargument werden.

Kleinere Dynamic Island – der Schritt zum sauberen Display

Ein kompletter Abschied von der Dynamic Island ist offen, doch die meisten Quellen erwarten eine kleinere Aussparung. Apple testet, Frontkamera und Face ID unter das Display zu verlagern. Das wirkt wie eine Brücke hin zu einem wirklich randlosen Bildschirm in künftigen Generationen.

A20 Pro auf TSMCs 2-nm-Prozess

Im Inneren soll das iPhone 18 Pro vom A20 Pro angetrieben werden, gefertigt bei TSMC im 2‑nm‑Prozess. Apple peilt rund 15 Prozent mehr Leistung und bis zu 30 Prozent bessere Energieeffizienz an. Im Raum steht zudem ein neues Chip-Package, das den RAM näher an den Prozessor rückt – mit dem Ziel schnellerer Systemreaktionen und flotterer Apple-Intelligence-Funktionen.

Apples hauseigenes C2-Modem

Apple rückt weiter von Qualcomm ab. Erwartet wird das C2-Modem im iPhone 18 Pro – schneller, effizienter und mit mmWave‑5G-Unterstützung, zumindest in den USA. Das wäre ein weiterer Schritt zu engerer Integration und geringerem Stromverbrauch.

Kameras: neuer Sensor und variable Blende

Erstmals seit Längerem könnte Apple den Sensorlieferanten wechseln: Samsung entwickelt für das iPhone 18 einen neuen dreilagigen Sensor mit verbessertem Dynamikumfang und reduziertem Rauschen. Zudem ist für die Hauptkamera eine variable Blende vorgesehen, was der DSLR‑ähnlichen Flexibilität näherkommt und Nutzerinnen und Nutzern mehr kreative Kontrolle gibt.

Satellitenverbindung der nächsten Stufe

Bei der Konnektivität plant Apple den Schritt über reine Notfallfunktionen hinaus und will vollwertiges Satelliteninternet unterstützen. Sollte die Technik bis 2026 bereitstehen, wäre das iPhone 18 Pro das erste Smartphone, das diesen Sprung bietet.

Vereinfachte Kamerataste und neue Farben

Die Kamerasteuerungstaste wird vereinfacht und durch den Verzicht auf die kapazitive Schicht robuster, alle Funktionen bleiben erhalten. Frische Farben sind geplant – Burgunder, Braun und Violett –, wobei ein tiefes Rot als Premiere in der Pro-Reihe hervorsticht.

Unterm Strich präsentiert sich das iPhone 18 Pro als sorgsam weitergedachte Evolution: mehr Tempo, bessere Ausdauer, stärkere Bildtechnik und modernere Vernetzung. Wer nicht jedes Jahr aufrüstet, könnte hier das iPhone finden, auf das sich das Warten lohnt.