Danny Weber
19:55 23-01-2026
© E. Vartanyan
Erfahren Sie, warum Sony die PlayStation 6 verschiebt: Hohe PS5-Verkäufe und teure Komponenten geben Spielraum für Verzögerungen. Klicken für Details.
Die Verkaufszahlen der PlayStation 5 bleiben so robust, dass Sony den Zeitplan für die nächste Konsolengeneration überdenken könnte. Analyst David Gibson wies darauf hin, dass das Unternehmen unter keinem Marktdruck steht und es nicht eilig hat, die PlayStation 6 auf den Markt zu bringen.
Gibson prognostiziert für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025 einen Umsatz von etwa 1,8 Billionen Yen und einen Betriebsgewinn von 160 Milliarden Yen. Diese Zahlen sind vor allem auf stetige PS5- und Spielverkäufe zurückzuführen. Trotz Diskussionen über einen Mangel an großen Exklusivtiteln verkauft sich die Software für die Konsole weiterhin konstant, und Rabattaktionen zum Jahresende haben das Interesse an der Hardware aufrechterhalten.
Vor diesem Hintergrund gewinnt Sony Spielraum: Solange die aktuelle Generation weiterhin Einnahmen generiert, kann sich das Unternehmen eine Verzögerung des PS6-Starts leisten. Ein weiterer Faktor sind die hohen Preise für Speicherkomponenten. Analysten gehen davon aus, dass die nächste Konsole mindestens 32 GB GDDR7-Videospeicher benötigen wird, was die Produktionskosten erheblich erhöhen würde.
Bereits zuvor hatten Branchengerüchte auf mögliche Verzögerungen bei neuen Konsolen von Sony und Microsoft hingedeutet. Experten sind sich einig, dass die Hersteller möglicherweise warten, bis die Komponentenpreise sinken und sich das wirtschaftliche Umfeld günstiger darstellt. So ließe sich vermeiden, dass eine neue Generation mit einem von vornherein hohen Preis für die Verbraucher startet.