Danny Weber
06:28 27-01-2026
© A. Krivonosov
Apple plant 2026 über 20 neue Geräte, darunter iPhones, Macs, ein faltbares iPhone und Smart-Home-Produkte mit KI und eigenen Chips. Erfahren Sie mehr.
2026 könnte für Apple eines der ereignisreichsten Jahre der jüngeren Vergangenheit werden. Gerüchten zufolge bereitet das Unternehmen mehr als zwanzig neue Geräte und Updates vor. Diese sollen nicht nur die üblichen iPhone-, iPad- und Mac-Modelle umfassen, sondern auch völlig neue Produktkategorien. Apple plant offenbar, die Veröffentlichungen über das ganze Jahr verteilt schrittweise einzuführen. Dabei setzt das Unternehmen verstärkt auf künstliche Intelligenz, eigene Chips und die Erweiterung seines Smart-Home-Ökosystems.
Die erste Jahreshälfte 2026 dürfte sich auf größere Überarbeitungen bestehender Produkte konzentrieren. Vor dem Sommer soll Apple das iPhone 17e vorstellen – eine verbesserte Version des 16e-Modells mit einem neuen A19-Prozessor, MagSafe-Unterstützung und Dynamic Island. Im Tablet-Bereich wird erwartet, dass das iPad Air auf den M4-Chip umsteigt, während das Basis-iPad einen A18- oder sogar A19-Prozessor erhalten könnte. Auch die Mac-Produktlinie wird in Bewegung sein: Der MacBook Air soll auf den M5 wechseln, der MacBook Pro auf M5 Pro- und M5 Max-Chips, wobei PCIe 5.0 für schnellere SSDs sorgen soll. In dieser Zeit könnte auch eine Mac Studio mit den Top-Chips M5 Max und M5 Ultra debütieren.
Ein besonders interessantes Gerücht betrifft ein günstigeres MacBook, das von einem A18 Pro-Chip angetrieben wird. Dieser Laptop könnte ein großes 12,9-Zoll-Display und lebhafte Farboptionen bieten und damit zum zugänglichsten Mac der Serie werden. Gleichzeitig will Apple das Studio Display überarbeiten, indem es Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, ProMotion mit bis zu 120 Hz Bildwiederholrate und HDR-Unterstützung erhält. Ein weiterer bedeutender Launch in der ersten Hälfte könnte ein völlig neuer Smart-Home-Hub sein – ein kompaktes Gerät mit einem etwa 6- bis 7-Zoll-Bildschirm, einem personalisierten Siri, einem A18-Chip und FaceTime-Unterstützung. Dazu könnte Apple eine eigene HomeKit-kompatible Sicherheitskamera auf den Markt bringen.
In der zweiten Jahreshälfte 2026 rückt die Aufmerksamkeit auf die Flaggschiff-Produkte. Im Herbst sollen das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max debütieren, ausgestattet mit einem A20 Pro-Chip, einem schmaleren Dynamic Island, vereinfachten Kamerasteuerungen und sogar Satelliten-Internetverbindung. Diese Modelle könnten auch Apples eigenen C2-5G-Modem und eine Kamera mit variabler Blende einführen. Eine der meist erwarteten Enthüllungen des Jahres könnte ein faltbares iPhone sein, mit einem großen Innen-Display mit fast unsichtbarer Falz und einem seitlich angebrachten Touch-ID-Knopf anstelle von Face ID.
Etwa zur gleichen Zeit soll Apple die Apple Watch Series und die Apple Watch Ultra mit einem neuen Prozessor, Design-Anpassungen und möglicherweise Touch ID aktualisieren. Später im Jahr könnte das Unternehmen einen radikal neu gestalteten MacBook Pro präsentieren, mit einem OLED-Display, Touchscreen-Fähigkeiten, einem schlankeren Gehäuse, M6 Pro- und M6 Max-Chips und integrierter Mobilfunkverbindung.
Die Zukunft einiger Geräte ist weniger sicher. Der Apple TV und der HomePod mini, die bereits im letzten Jahr ein Update hätten erhalten sollen, könnten endlich neue Chips, Wi-Fi 7-Unterstützung und einen schlaueren Siri bekommen. Eine nächste Generation des AirTag soll eine deutlich erweiterte Reichweite und verbesserte Anti-Stalking-Funktionen bieten. Außerdem könnte 2026 die erste Vorstellung der Apple Glasses – einer Augmented-Reality-Brille – erfolgen, zusammen mit einer Türklingel mit Face ID und einem neuen iPad mini mit OLED-Display.
Sollten sich auch nur einige dieser Gerüchte bewahrheiten, wird 2026 Apples Ambitionen auf mehreren Ebenen zeigen. Das Unternehmen setzt eindeutig stark auf KI, eigene Technologien und die Erweiterung seines Ökosystems, um seine Geräte von bloßen Gadgets in einen einheitlichen digitalen Raum für Zuhause, Arbeit und Unterhaltung zu verwandeln.