Samsung Exynos 2700: Leak zeigt 10-Kern-CPU und Xclipse 970 GPU

Danny Weber

23:52 27-01-2026

© RusPhotoBank

Der Exynos 2700 von Samsung taucht in Geekbench auf: 10-Kern-Architektur, Xclipse 970 GPU und Android 16. Erfahren Sie mehr über die Leistung und Details.

Erste Spuren von Samsungs kommendem Top-Prozessor, dem Exynos 2700, sind online aufgetaucht. Der Chip tauchte in einem Geekbench-Datenbankeintrag auf, und obwohl es sich um vorläufige Tests handelt, geben die veröffentlichten Daten bereits Einblick in die Richtung, die Samsung mit seiner nächsten Plattform einschlägt.

Dem Leak zufolge wird der Exynos 2700 eine ungewöhnliche Zehn-Kern-Architektur aufweisen. Der Prozessor umfasst einen stromsparenden Kern mit 2,30 GHz, einen Vier-Kern-Cluster bei 2,40 GHz, einen separaten Leistungskern mit 2,78 GHz und einen weiteren Vier-Kern-Cluster, der mit 2,88 GHz arbeitet. Diese Konfiguration deutet auf eine flexiblere Arbeitsverteilung im Vergleich zu herkömmlichen Acht-Kern-Designs hin.

Die Grafik übernimmt die Samsung Xclipse 970 GPU, die laut Geekbench-Ergebnissen bereits eine merkliche Leistungssteigerung zeigt. Im OpenCL-Test erzielte der Grafikbeschleuniger 15.618 Punkte, was Samsungs ernsthafte Ambitionen im Gaming-Segment und bei grafikintensiven Anwendungen unterstreicht. Das Testgerät lief mit Android 16 und war mit 12 GB RAM ausgestattet.

Interessanterweise nennt der Benchmark ein internes Samsung-Gerät mit der Bezeichnung S5E9975 ERD, was auf eine Engineering-Sample hinweist und nicht auf ein kommerzielles Smartphone. Das bestätigt, dass es sich um eine extrem frühe Testphase handelt, und endgültige Taktfrequenzen, Konfiguration oder Leistung könnten sich bis zur offiziellen Veröffentlichung noch ändern.

Dennoch scheint der Exynos 2700 bereits ein bedeutender Schritt für Samsung zu sein, insbesondere da das Unternehmen daran arbeitet, die Wettbewerbsfähigkeit seiner eigenen Chips im Flagship-Segment wiederherzustellen. Mehr Klarheit über die Fähigkeiten des neuen Prozessors wird mit weiteren Tests und Leaks erwartet, aber dieser erste Geekbench-Auftritt verdient auf jeden Fall genauere Beachtung.