Trump's Phone T1: Prototyp zeigt neue Kamera und verbesserte Hardware

Danny Weber

15:58 08-02-2026

© The Verge

Trump Mobile präsentiert den Prototyp des T1 Phones mit neuem Design, Snapdragon-7-Prozessor, 512 GB Speicher und 5.000-mAh-Akku. Erfahren Sie mehr über die Änderungen und den Preis.

Um das sogenannte T1 Phone, oft auch als Trump's Phone bezeichnet, gibt es nun mehr Klarheit – und damit auch mehr Diskussionsstoff. Trump Mobile hat einen echten Prototypen des Geräts präsentiert, der bestätigt, dass es optisch deutlich von früheren Renderings abweicht. In einem Gespräch mit The Verge räumten Vertreter des Projekts ein, dass während der Entwicklung Design, Spezifikationen und sogar öffentliche Aussagen zu den Ursprüngen des Smartphones überarbeitet werden mussten.

Das gezeigte Exemplar kommt der finalen Version schon sehr nahe, doch bereits jetzt steht fest, dass es sich äußerlich um ein völlig anderes Gerät handelt. Der dreieckige Kamera-Block im iPhone-Stil ist verschwunden und wurde durch ein vertikales Modul mit drei Kameras in einem schwarzen ovalen Block ersetzt, der die Aufschrift Trump Mobile trägt. Das T1-Logo auf der Rückseite wurde entfernt, während die goldene Farbe und die US-Flagge erhalten bleiben. Der Bildschirm ist größer geworden, verfügt nun über 2,5D-Glas und eine Diagonale von etwa 6,78 Zoll, abweichend von den zuvor auf der Website genannten Parametern.

Auch die internen Spezifikationen haben sich geändert. Das Telefon bietet nun einen Snapdragon-7-Prozessor, einen 5.000-mAh-Akku, 512 GB Speicher und microSD-Unterstützung bis zu 1 TB. Die Kameras umfassen 50-MP-Einheiten sowohl vorne als auch hinten, möglicherweise ergänzt durch Ultraweitwinkel- und Teleobjektivmodule. Mit diesen Verbesserungen steigt auch der Preis: Kunden, die eine Anzahlung geleistet haben, behalten den Preis von 499 US-Dollar, für andere wird er höher ausfallen, bleibt aber unter 1.000 US-Dollar. Die Veröffentlichung wurde erneut verschoben, voraussichtlich auf den Frühling, bis alle Zertifizierungen abgeschlossen sind.

Der umstrittenste Punkt ist die Aufgabe des „Made in USA“-Slogans. Trump Mobile gab zu, dass das Telefon nicht vollständig in den USA hergestellt wird: Lediglich die Endmontage findet in Miami statt, während die Kernproduktion im Ausland erfolgt. Das Unternehmen erklärt, die Formulierung aus Transparenzgründen angepasst zu haben und schließt nicht aus, dass künftige Modelle komplett in den USA montiert werden könnten.