Danny Weber
15:35 23-02-2026
© A. Krivonosov
Chinesische Hersteller testen eine neue Display-Technologie für privaten Bildschirm, die Sichtbarkeit von der Seite reduziert. Erfahre mehr über Xiaomi 18 und Vivo X500.
Chinesische Smartphone-Hersteller könnten einen wichtigen Schritt in Richtung hardwarebasierter Privatsphärenschutz unternehmen. Wie der Insider Digital Chat Station berichtet, testen mehrere für September angekündigte Topmodelle eine neue Technologie für private Bildschirme, die direkt ins Display integriert ist. Diese Lösung ähnelt offenbar dem, was Samsung mit dem Galaxy S26 Ultra einführen will.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Displayschützern oder Softwarefiltern arbeitet dieses neue System auf der Ebene des Displays selbst. Der Bildschirm soll die Betrachtungswinkel einschränken und so die Sichtbarkeit von Inhalten für Personen von der Seite reduzieren. Dieser Ansatz könnte eine elegantere Alternative zu externen Zubehörteilen bieten und die Nutzbarkeit von Smartphones in öffentlichen Räumen verbessern.
Gerüchten zufolge könnten die ersten Modelle mit dieser Technologie die Xiaomi 18- und Vivo X500-Serien umfassen, die für diesen Herbst erwartet werden. Diese Geräte werden voraussichtlich jeweils den neuesten Snapdragon 8 Elite Gen 6 und Dimensity 9600 Prozessor erhalten. Die Funktion dürfte nur in höherwertigen Ultra- oder Pro-Max-Versionen verfügbar sein, ähnlich wie bei Samsungs Flaggschiff-Ansatz.
Falls sich die Technologie als erfolgreich erweist, könnte sie einen neuen Trend im Premium-Smartphone-Segment setzen. Vor dem Hintergrund der wachsenden Aufmerksamkeit für digitale Privatsphäre könnte eingebaute Bildschirmschutz vor "Shoulder-Surfern" zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil bei der Kundenansprache werden.