Danny Weber
07:41 15-04-2026
© B. Naumkin
Google bestraft Webseiten, die die Browser-Zurück-Funktion beeinträchtigen, mit schlechterem Ranking. Erfahren Sie, wie Sie Verstöße vermeiden und Ihre Nutzererfahrung verbessern.
Google hat eine neue Richtlinie eingeführt, die Webseiten betrifft, die die Zurück-Funktion des Browsers beeinträchtigen. Solche Aktionen gelten nun als Verstöße gegen Anti-Spam-Regeln und können zu einer schlechteren Platzierung in den Suchergebnissen führen.
Konkret geht es um Praktiken, bei denen Nutzer daran gehindert werden, zur vorherigen Seite zurückzukehren. Stattdessen werden sie auf andere Ressourcen umgeleitet, mit aufdringlicher Werbung konfrontiert oder erhalten zusätzliche Empfehlungen angezeigt. Dies verschlechtert die Nutzererfahrung erheblich und macht das Surfen im Web frustrierend.
Google bewertet diese Methoden als schädlich, da sie den Erwartungen der Nutzer widersprechen und Sicherheits- sowie Datenschutzrisiken bergen können. Das Unternehmen betont, dass solche Mechanismen inakzeptabel sind und sowohl automatisch als auch manuell überwacht werden.
Probleme können nicht nur von der Webseite selbst, sondern auch von Drittanbieter-Skripten wie Werbenetzwerken oder integrierten Bibliotheken ausgehen. Betreiber sollten ihren Code daher sorgfältig prüfen und alle Elemente deaktivieren, die die Standardfunktionalität des Browsers stören.
Webseiten, die weiterhin die Zurück-Funktion abfangen, riskieren Sanktionen – von einer Abstufung in den Suchergebnissen bis hin zu verstärkter Überprüfung. Diese neuen Maßnahmen zielen darauf ab, das Internet nutzerfreundlicher und sicherer zu gestalten.