Danny Weber
Die DJI Osmo Pocket 4 bietet einen 1-Zoll-Sensor, 4K-Zeitlupen, verbesserten Ton und Objektverfolgung. Ideal für professionelle Aufnahmen.
DJI hat die neue kompakte Osmo Pocket 4 offiziell vorgestellt. Sie bringt spürbare Verbesserungen gegenüber der Vorgängergeneration. Das Gerät behält die gimbal-basierte Taschenform bei, zielt aber dank aufgerüsteter Technik und erweiterter Aufnahmefunktionen nun stärker auf professionelle Nutzer.
Die wichtigste Neuerung ist ein 1-Zoll-CMOS-Sensor mit Blende f/2.0, der bis zu 14 Blendenstufen Dynamikumfang liefert. Die Kamera unterstützt Aufnahmen im 10-Bit-D-Log-Profil, was mehr Flexibilität bei der Farbkorrektur und Videobearbeitung bietet. Außerdem beherrscht die Osmo Pocket 4 4K-Zeitlupenaufnahmen mit 240 Bildern pro Sekunde. Auch der Ton wurde verbessert: Mit räumlicher Aufnahme, gerichtetem Audio beim Zoomen und der Möglichkeit, DJI-Mikrofone anzuschließen, unterstützt sie bis zu vier Aufnahmekanäle – besonders nützlich für Interviews und anspruchsvolle Drehs.
Das Objektverfolgungssystem wurde auf Intelligent Follow 7.0 aktualisiert, das sogar bei 4-fachem Zoom funktioniert. Neue Funktionen umfassen Objektsperre und Prioritätsverfolgung, und einige Steuerungen lassen sich per Gesten ohne Bildschirmberührung bedienen. Für Porträtaufnahmen bietet die Kamera verbesserte Hautton-Algorithmen und integrierte Beauty-Filter.
Vorbestellungen für die DJI Osmo Pocket 4 sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt am 22. April. Die Basisversion Essential Combo mit Kamera, USB-C-Kabel, 1/4-Zoll-Gewindegriff und Tasche kostet 429 Pfund oder ab 479 Euro. Das Standard Combo fügt Stabilisierungsmontage, Gurt und Zubehör für 445 Pfund oder ab 499 Euro hinzu. Das Top-Modell Creator Combo mit Weitwinkelobjektiv, DJI Mic 3-Mikrofon, Windschutz, Licht, Mini-Stativ und Tasche ist für 549 Pfund oder ab 619 Euro erhältlich.
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