Danny Weber
Das neue AMD ADLX-Entwicklungskit bringt einen Treiber-basierten Mechanismus für FSR4 Frame-Generierung mit möglichen 4x und 6x Modi. Erfahren Sie, wie das funktioniert.
Eine wichtige Änderung in der neuesten Version des AMD-ADLX-Entwicklungskits betrifft direkt die Spieler. Es wurde ein Treiber-basierter Mechanismus zur FSR4-Frame-Generierung hinzugefügt, der Spiele mit FSR 3.1-Unterstützung automatisch auf die fortschrittliche, auf maschinellem Lernen basierende Frame-Generierungstechnologie upgradet.
Daneben deuten Hinweise im SDK darauf hin, dass die aktuelle 2x-Generierungsrate nicht das Ende der Fahnenstange ist. Code zum Anpassen des Frame-Verhältnisses deutet auf mögliche 4x- und 6x-Modi hin. Der Wechsel soll ähnlich wie ein Upscaling-Update über den Treiber funktionieren – ohne Eingreifen der Spieleentwickler.
Dieser Ansatz bietet einen kostenlosen Upgrade-Pfad für bestehende Titel. Besitzer von schwächeren AMD-GPUs profitieren am meisten, da flüssigere und bessere Bildqualität für sie entscheidend ist.
Verglichen mit der Konkurrenz, deren Technologien bereits bis zu 6-fache FPS-Steigerungen ermöglichen, wirken die aktuellen FSR-Fähigkeiten bescheiden. Angesichts früherer Probleme mit instabilen Bildraten ist die Einführung neuer Multiplikatoren ein logischer Schritt, um AMDs Position zu stärken.
Die Funktion mit dem technischen Namen IADLX3DFidelityFXFrameGenUpgrade aktualisiert nicht nur den Frame-Generierungstyp, sondern legt auch das Verhältnis über spezifische Parameter fest. Das SDK enthält derzeit nur Optionen für 2x, aber die Struktur deutet klar auf Expansionspläne hin.
Der Zeitplan für die neuen Modi ist nicht bekannt, doch ihre Präsenz in den Entwicklertools zeigt, dass AMD die nächste Phase von FSR4 vorbereitet.
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