Danny Weber
OpenAI plant ein eigenes Smartphone mit KI-Agenten statt Apps. Erscheinungstermin 2027, MediaTek-Chip, spezielle KI-Hardware und mehr. Alle Details hier.
OpenAI arbeitet aktiv an einem eigenen Smartphone-Konzept, bei dem KI-Agenten das Nutzungserlebnis prägen. Laut Analyst Ming-Chi Kuo könnte das Gerät bereits im ersten Halbjahr 2027 in Serie gehen. Als Prozessor-Lieferant ist MediaTek Favorit. Erwartet wird ein speziell entwickelter Chip auf Basis des Dimensity 9600, der im N2P-2nm-Verfahren bei TSMC gefertigt wird.
Die Hardware ist konsequent auf KI-Lasten zugeschnitten. Eine Dual-Block-NPU-Architektur bewältigt komplexe, mehrschichtige Berechnungen. LPDDR6-RAM und UFS-5.0-Speicher senken die Latenz bei kontinuierlicher KI-Verarbeitung.
Die Kamera macht einen deutlichen Sprung: Ein leistungsfähigerer ISP verbessert die Verarbeitung von HDR-Szenen, was für die Echtzeitanalyse der Umgebung entscheidend ist.
Was das Gerät wirklich besonders macht, ist sein neuartiges Bedienkonzept. Statt auf klassische Apps zu setzen, vertrauen Nutzer auf KI-Agenten, die Aufgaben direkt aus Anfragen und kontextuellen Hinweisen ableiten. Das erfordert eine enge Verzahnung von Hard- und Software, die OpenAI die volle Systemkontrolle ohne die Beschränkungen von Drittanbieter-Plattformen gibt.
Das Smartphone analysiert kontinuierlich das Nutzerverhalten und passt sich dynamisch an. Einfache Aufgaben laufen lokal auf dem Gerät, für komplexe Anforderungen werden Cloud-KI-Dienste hinzugezogen.
Auch das Thema Sicherheit genießt hohe Priorität: Geplant sind Mechanismen wie pKVM und Hardware-Hashing. Bleibt das Projekt im Zeitplan, könnten die Auslieferungen 2027 und 2028 insgesamt rund 30 Millionen Einheiten erreichen.
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