Danny Weber
Die Apple Watch Series 12 verzichtet auf Touch ID zugunsten eines größeren Akkus. Neue Sensoren sind für zukünftige Modelle geplant.
Jüngste Leaks deuten darauf hin, dass die Apple Watch Series 12 auf ein lange erwartetes Feature verzichten wird: den integrierten Touch-ID-Fingerabdruckscanner. Obwohl frühere Berichte darauf hindeuteten, dass die Technologie getestet wurde, hat Apple diese Pläne offenbar vorerst auf Eis gelegt.
Frühere Leaks hatten erwähnt, dass Apple zwei mögliche Positionen für Touch ID in Betracht zog: entweder im OLED-Display oder im seitlichen Knopf. Laut dem Leaker Instant Digital wurde das Projekt jedoch aufgrund von Kostenbedenken und begrenztem Innenraum gestoppt. Stattdessen will Apple den freien Platz für einen größeren Akku nutzen. Ob sich dies in einer deutlich längeren Akkulaufzeit niederschlägt oder die zusätzliche Kapazität für KI-gestützte Funktionen und leistungsstärkere Hardware gedacht ist, bleibt unklar.
Ein Fingerabdruckscanner hätte eine zusätzliche Sicherheitsebene für kontaktlose Zahlungen geboten und die PIN-Eingabe beim Entsperren der Uhr überflüssig gemacht. Da sich die Apple Watch jedoch bereits automatisch entsperren lässt, wenn das gekoppelte iPhone per Face ID entsperrt wird, galt Touch ID eher als Annehmlichkeit denn als Muss.
Derselbe Quelle zufolge arbeitet Apple an neuen Sensoren für künftige Watch-Modelle. Frühere Gerüchte verwiesen auf einen Blutzuckersensor und einen verbesserten Blutdruckmesser. Keine dieser Technologien wird jedoch für die Apple Watch Series 12 erwartet, die voraussichtlich im September auf den Markt kommt. Die vollständige Feature-Liste der nächsten Apple Watch-Generation ist bislang noch nicht bekannt.
© A. Krivonosov