Danny Weber
Apple arbeitet an einer neuen Titanlegierung für iPhones, die Stabilität und Haptik bietet, aber Wärme besser ableitet. Erfahren Sie mehr über die Zukunft des iPhone-Materials.
Apple könnte für zukünftige iPhones wieder auf Titan setzen. Wie der chinesische Leaker Instant Digital berichtet, hat das Unternehmen das Material noch nicht aufgegeben. Stattdessen arbeitet man an einer verbesserten Version, die das größte Problem der bisherigen Titanmodelle lösen soll: die schlechte Wärmeleitfähigkeit.
Apple verwendete Titan erstmals 2023 im iPhone Pro und pries es als Premiummaterial an. Beim iPhone 17 Pro setzte Apple Berichten zufolge dann auf Aluminium. Der Grund: Aluminium leitet Wärme besser ab.
Instant Digital zufolge war der Wechsel zu Aluminium eher ein vorübergehender Kompromiss als ein endgültiger Abschied von Titan. Apple arbeite an einer neuen Titanlegierung, die die gleiche Stabilität und hochwertige Haptik bietet, aber leichter ist und Wärme besser ableitet. Sobald diese Legierung serienreif ist, könnten die Pro-Modelle wieder auf Titan setzen.
Außerdem erwähnt der Leaker Flüssigmetall als mögliches Material für künftige Geräte – speziell für das Scharnier des gemunkelten iPhone Ultra. Die Massenproduktion ist jedoch extrem schwierig. Realistischer ist daher ein verbessertes Titan, besonders in Kombination mit einer Dampfkammerkühlung.
Apple setzt bereits im iPhone Air auf Titan, auch das iPhone Ultra könnte das Material erhalten. Bei extrem flachen Gehäusen ist die Stabilität entscheidend – das macht Titan interessant. Die entscheidende Frage ist, ob Apple sowohl die nötige Haltbarkeit als auch ein effektives Wärmemanagement für die anspruchsvollen Pro-Modelle gewährleisten kann.
© A. Krivonosov