Danny Weber
Samsung rollt One UI 8.5 aus: Neues Schnelleinstellungsmenü, KI-Anruffilter, Bildbearbeitung und Quick-Share mit Apple. Holen Sie sich die besten Galaxy-Features.
Samsung hat begonnen, die stabile Version von One UI 8.5 für Galaxy-Geräte auszuliefern. Obwohl es sich um ein Zwischenupdate handelt, ist es überraschend umfangreich. Statt kleiner Anpassungen erhalten die Nutzer mehrere Oberflächen-Upgrades und neue KI-gestützte Funktionen.
Eine der größten Neuerungen ist das überarbeitete Schnelleinstellungsmenü. Jetzt können Nutzer Symbole frei anordnen, unnötige Schalter entfernen, Schieberegler in der Größe anpassen und zwischen verschiedenen Layouts wechseln. Die Oberfläche ist wesentlich flexibler als unter One UI 8.0, wo die Anpassungsmöglichkeiten recht begrenzt waren.
Auch das visuelle Design des Systems wurde aktualisiert. Mehrere Samsung-eigene Apps verfügen nun über eine schwebende Registerkartenleiste – ein kompaktes Oberflächenelement mit Blur-Effekt, das von den Bildschirmrändern abgesetzt ist. Dieses Design findet sich bereits in der Telefon-, Galerie- und anderen Samsung-Apps.
Samsung baut Galaxy AI weiter aus. Die Telefon-App bietet jetzt eine smarte Anrufvorfilterung: Das System kann automatisch abheben, den Anrufer nach seinem Anliegen fragen und den Anruf nur bei Bedarf an den Nutzer weiterleiten. Auch die Bildbearbeitungswerkzeuge wurden verbessert; so können Nutzer zu früheren Versionen einer Bearbeitung zurückkehren und mit Texteingaben neue Bildelemente erzeugen.
Eine weitere bemerkenswerte Neuerung ist die erweiterte Quick-Share-Unterstützung. In One UI 8.5 funktioniert sie nun mit Apples Dateiaustauschsystem, was die Datenübertragung zwischen den Ökosystemen erleichtert.
Auch der Sperrbildschirm wurde nicht vernachlässigt. Er kann nun automatisch Hintergrundbildelemente an die Uhr und Widgets anpassen und bietet während der Einrichtung eine Live-Vorschau von Wettereffekten.
Das Ausrollen hat für kompatible Galaxy-Geräte begonnen und wird nach und nach auf weitere Modelle ausgeweitet.
© A. Krivonosov