Danny Weber
Die Moondrop Armature Art 24 In-Ear-Kopfhörer nutzen 48 Balanced-Armature-Treiber und ein mehrstufiges Frequenzsystem für natürlichen Klang. Ab 1.030 US-Dollar.
Moondrop hat seine neuen Flaggschiff-In-Ear-Kopfhörer vorgestellt, die Armature Art 24, mit einer ungewöhnlich komplexen Audioarchitektur. Jeder Hörer beherbergt 24 Balanced-Armature-Treiber – insgesamt 48 Treiber pro Paar. Der Preis liegt in China bei 6.999 Yuan (rund 1.030 US-Dollar), und der Verkauf läuft bereits.
Das zentrale Merkmal ist ein mehrstufiges Frequenzverteilungssystem. Die tiefen Frequenzen übernimmt ein spezielles SUPERWOOFER-Modul, das 16 Armature-Treiber zu einer einzigen Bass-Einheit zusammenfasst. Vier weitere Treiber kümmern sich um Mitten und Höhen, während ein separater Block aus vier Hochfrequenz-Treibern auf die Feindetails spezialisiert ist.
Um diese dichte Innenbestückung korrekt zum Laufen zu bringen, setzt Moondrop auf interne akustische Kanäle aus hochpräzisem 3D-Druck. Das Unternehmen gibt an, dass dies Phasenverzerrungen reduziert und das Timing zwischen den Treibergruppen verbessert. Zudem kommt eine proprietäre Zeitverzögerungsmodellierung zum Einsatz, die eine natürlichere und weitläufigere Bühne schaffen soll.
Die Kopfhörer verfügen über ein abnehmbares Kabel mit einem standardmäßigen 0,78-mm-Zweipin-Anschluss. Im Lieferumfang befinden sich wechselbare Stecker für 3,5-mm- und symmetrische 4,4-mm-Ausgänge. Das Kabel selbst besteht aus Einkristallkupfer und Reinsilber, mit 38 Litzen in einer geflochtenen Ummantelung.
Moondrop legt zudem mehrere Sätze Ohrstöpsel bei: Silikonmodelle, die UC-Serie und neue ATF-Stöpsel aus einem Hybrid-Schaumstoff für bessere Geräuschisolierung und Tragekomfort.
Die technischen Daten umfassen einen Frequenzgang von 7 Hz bis 35 kHz, eine Empfindlichkeit von 119 dB und einen Klirrfaktor unter 0,7 % bei 1 kHz. Die Abstimmung folgt der unternehmenseigenen PopAvg-DF-Kurve mit einem moderaten Bass-Anhebung.
© Moondrop