Danny Weber
Das iPhone 18 Basis-Modell soll 12 GB RAM erhalten. Was bedeutet das für Apple Intelligence und den Preis? Erfahren Sie hier alle Details zur möglichen Aufwertung.
Das iPhone 18 in der Basisversion könnte deutlich attraktiver ausfallen als das iPhone 17 – und das liegt an einer entscheidenden Hardware-Neuerung. Wie der Leaker Digital Chat Station berichtet, erwägt Apple, das Standardmodell mit 12 GB Arbeitsspeicher auszustatten. Damit wären dann auch erweiterte Apple-Intelligence-Funktionen nutzbar.
Nach der WWDC 2026 zeichnete sich ab, dass iOS 27 stark auf geräteinterne KI setzt. Einige dieser Funktionen verlangen jedoch nach leistungsfähigerer Hardware. Die meisten Apple-Intelligence-Features sollen zwar auf iPhones mit 8 GB RAM laufen, doch das gesamte Spektrum – darunter fortgeschrittene Sprachfunktionen wie ausdrucksstarke Stimmen und erweiterte Diktierfunktion – bleibt den Premium-Modellen iPhone Air, iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max vorbehalten.
Das reguläre iPhone 17 ist mit 8 GB RAM ausgestattet und unterstützt daher nur einen Teil der neuen KI-Funktionen. Sollte das Basis-iPhone 18 tatsächlich 12 GB erhalten, verkleinert sich der Abstand zur Pro-Reihe – vor allem für Käufer, denen Apple Intelligence wichtig ist. Zudem verbessert das Upgrade die Multitasking-Fähigkeiten und sorgt für mehr Stabilität bei anspruchsvollen Apps und Spielen.
Aus diesem Grund könnte das iPhone 18 beliebter werden als sein Vorgänger. Falls Apple den Einstiegspreis bei 799 US-Dollar belässt und das iPhone 17 weiterhin für 699 US-Dollar anbietet, wäre das neue Modell hervorragend positioniert: mehr RAM, breiterer KI-Zugang und bessere Zukunftssicherheit für künftige iOS-Versionen.
Doch diesen Preis zu halten, könnte sich als schwierig erweisen. Apple kämpft wie andere Hersteller mit einer DRAM-Knappheit und steigenden Speicherkosten. Bisher gelang es dem Unternehmen, die Preise durch vorausschauende Großeinkäufe stabil zu halten. Tim Cook hat jedoch bereits signalisiert, dass diese Lagerbestände schwinden. Das erhöht das Risiko einer Preiserhöhung für das iPhone 18.
Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass Apple die höheren Speicherkosten auffangen könnte, ohne sie an die Kunden weiterzugeben. Seiner Einschätzung nach ist Apple aufgrund seines starken Dienstleistungsgeschäfts in einer besseren Position als viele Wettbewerber, um einen Teil der Kosten zu kompensieren. Dennoch könnten sich die endgültigen Spezifikationen und der Preis bis zum Marktstart des iPhone 18 noch ändern.
© A. Krivonosov