Danny Weber
Kodak legt die winzige Charmera neu auf: mit Y2K-Designs, neuen Filtern und einem Überraschungsformat samt seltener silberner Variante.
Kodak hat eine aktualisierte Version seiner kompakten Kamera Charmera als Millennium Edition vorgestellt. Die neue Serie bietet sieben Gehäusedesigns im Stil der frühen 2000er-Jahre, darunter eine seltene silberne Variante. Das Konzept bleibt gleich: eine Mini-Kamera für einfache Schnappschüsse, Nostalgie und den Sammeleffekt, nicht als Ersatz für ein Smartphone.
Die Kamera ist weiterhin winzig: Sie misst nur 58 × 24,5 × 20 mm und lässt sich problemlos an einen Schlüsselanhänger hängen. Optisch setzt Kodak nun noch stärker auf Y2K-Retro, mit Metallic-Tönen, glänzenden Gehäusen und Anspielungen auf frühe Digital-Gadgets. Dazu kommen neue Filter und Rahmen für Fotos, die den Bildern einen noch bewusst vintageartigen Look geben.
An der Hardware hat sich kaum etwas geändert. Im Inneren arbeiten ein 1,6-Megapixel-CMOS-Sensor im 1/4-Zoll-Format und ein 35-mm-Objektiv mit f/2.4. Fotos werden als JPEG mit 1440 × 1080 Pixeln gespeichert. Die Bildqualität erinnert damit absichtlich eher an einfache Digitalkameras und frühe Kamerahandys als an moderne Smartphone-Fotografie. Den Strom liefert ein 200-mAh-Akku mit USB-C-Ladung; für die Speicherung wird eine separat erhältliche microSD-Karte benötigt.
Die Millennium Edition wird als Überraschungsbox verkauft: Käufer wissen vorher nicht, welches Design in der Packung steckt. Es gibt sechs Hauptvarianten, während das siebte silberne Gehäuse deutlich seltener ist. Eine Kamera kostet 34,99 US-Dollar, der Verkauf ist bereits gestartet.
© Kodak