Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro: Qualcomm testet schnelleren Speicher

Danny Weber

Qualcomm testet offenbar eine 2-nm-Plattform Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro mit LPDDR6 für künftige Premium-Android-Flaggschiffe.

Qualcomm testet laut einer neuen Leaks bereits seinen künftigen Flaggschiff-Chip Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro. Die Information stammt vom Insider Reptalica auf X: Demnach prüft das Unternehmen Engineering-Samples einer 2-nm-Plattform, um Leistung und Stabilität lange vor dem Start fein abzustimmen.

Das wichtigste Detail der Meldung betrifft den Speicher. Die neue Plattform soll in zwei Varianten erscheinen: eine für aktuelles LPDDR5X, während die fortschrittlichere Version LPDDR6 unterstützen soll. Damit bekämen Smartphone-Hersteller mehr Spielraum: Einige könnten teure Flaggschiffe mit maximal schnellem Speicher bauen, andere den Gerätepreis etwas besser kontrollieren, ohne komplett auf einen Top-Chip zu verzichten.

Nach vorläufigen Informationen behält der normale Snapdragon 8 Elite Gen 6 die Unterstützung für LPDDR5X, das bereits in vielen Flaggschiff-Smartphones steckt. Der Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro könnte dagegen Qualcomms erste Lösung dieser Klasse mit LPDDR6 werden. Der neue Standard soll höhere Datenraten und eine bessere Energieeffizienz bringen, was besonders für Spiele, KI-Funktionen, Kameras und längere Lastphasen wichtig ist.

Qualcomm soll im Rahmen der Tests sechs Engineering-Samples bewerten, doch das bedeutet nicht automatisch sechs kommerzielle Chip-Versionen. In dieser Phase kann das Unternehmen verschiedene Konfigurationen prüfen und sicherstellen, dass beide Speicher-Kombinationen die Anforderungen der Snapdragon-Elite-Reihe bei Stabilität, Tempo und Energieverbrauch erfüllen.

Der Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro soll im 2-nm-Verfahren gefertigt werden und spürbare Fortschritte bei Leistung und Effizienz bringen. Außerdem testet Qualcomm den neuen Premium-Chip angeblich bereits in einem nicht näher genannten Flaggschiffgerät. Unklar ist jedoch, ob es sich um einen internen Prototyp oder um ein kommerzielles Modell eines Partners handelt. Die Zeitangaben in den Leaks gehen noch auseinander, deshalb sollte die zweite Hälfte 2026 vorsichtig eingeordnet werden. Preise nennt der ursprüngliche Bericht nicht.

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