iPhone Ultra zum Falten: Samsung fertigt Apples neue OLED-Panels

Danny Weber

Samsung Display soll mit der Produktion von M16-OLED-Panels für Apples erstes faltbares iPhone begonnen haben. 2026 könnten rund drei Millionen Displays geliefert werden.

Samsung hat mit der Produktion von OLED-Displays für das faltbare iPhone Ultra begonnen — ein Gerät, das immer weniger wie ein Gerücht und immer mehr wie ein echter künftiger Apple-Flaggschiff wirkt.

Nach Angaben von The Elec hat Samsung Display bereits die ersten Chargen von OLED-Panels für Apples faltbares Smartphone gestartet, das vorläufig als iPhone Ultra bezeichnet wird. Im Jahr 2026 könnten die Lieferungen rund drei Millionen Displays erreichen.

Dabei geht es um neue Bildschirme der Serie M16, die bislang noch in keinem kommerziellen Gerät anderer Hersteller eingesetzt wurden. Gegenüber der Generation M15 sollen diese Panels eine höhere Helligkeit, eine bessere Farbdarstellung und eine höhere Energieeffizienz bieten.

Der Produktionsstart ist zwar noch keine offizielle Ankündigung, lässt Apples erstes faltbares iPhone aber deutlich näher erscheinen. Im Rahmen der Vereinbarung dürfte Samsung Display in den kommenden drei Jahren exklusiver Lieferant der OLED-Panels für diese Reihe bleiben.

Apple ist bei Komponenten für neue Gerätekategorien traditionell besonders vorsichtig. Die Wahl des M16-Panels wirkt daher wie ein logischer Schritt: Das faltbare Format soll ohne Kompromisse bei Zuverlässigkeit und Bildqualität starten. Frühere Berichte sprachen außerdem davon, dass das faltbare iPhone in Weiß erscheinen könnte und preislich bei rund 2.000 US-Dollar liegen soll.

© A. Krivonosov