Faltbares iPhone Ultra: Apple plant offenbar größer als erwartet

Danny Weber

Apple bereitet angeblich einen größeren Start seines ersten faltbaren iPhones vor und lässt Zulieferer Teile für die iPhone-18-Reihe reservieren.

Apple bereitet nach neuen Informationen offenbar einen größeren Start seines ersten faltbaren iPhone vor als bisher erwartet. Nikkei Asia berichtet, dass das Unternehmen Zulieferer gebeten hat, sich auf die Produktion von rund 10 Millionen faltbaren iPhone-Ultra-Geräten vorzubereiten. Frühere Prognosen für dieses Modell lagen eher bei 7 bis 8 Millionen Geräten.

Dieses Volumen deutet darauf hin, dass Apple trotz des erwarteten hohen Preises mit spürbarer Nachfrage rechnet. Nach Einschätzung von IDC könnte der Durchschnittspreis des faltbaren iPhone Ultra bei etwa 2500 US-Dollar liegen, während Varianten mit mehr Speicher angeblich in Richtung 3000 US-Dollar gehen könnten. Zum Vergleich: Das liegt deutlich über dem gewohnten Niveau selbst bei Pro-Max-Modellen, weshalb das Gerät wohl das teuerste iPhone der Reihe werden dürfte.

Neben dem faltbaren Modell soll Apple außerdem rund 70 Millionen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max planen. Insgesamt könnten in der zweiten Jahreshälfte 2026 bis zu 80 bis 85 Millionen neue iPhones anstehen, während der jährliche Gesamtauftrag dem Bericht zufolge 220 Millionen Geräte erreichen soll. IDC erwartet zugleich, dass Apples Auslieferungen 2026 nahe an 240 Millionen iPhones herankommen könnten.

Apple fordert Zulieferer angeblich auch auf, gemeinsame Komponenten und Teile aus der iPhone-17-Serie für künftige Premium-Modelle des iPhone 18 zu reservieren. Begründet wird dieser Schritt mit Engpässen bei Bauteilen und dem Wunsch, sich vor einem großen Herbststart frühzeitig Lieferkapazitäten zu sichern.

Das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das faltbare iPhone Ultra sollen im September vorgestellt werden. Das Ultra könnte später in den Verkauf gehen als die Pro-Modelle, aber weiterhin noch 2026. Das normale iPhone 18 erscheint Gerüchten zufolge erst im Frühjahr, wodurch das reguläre iPhone 17 etwa 18 Monate statt des üblichen Jahreszyklus im Markt bleiben könnte.

© A. Krivonosov