Danny Weber
Das Mittelklassemodell Galaxy M67 könnte Samsungs früheren Flaggschiff-Chip Exynos 2200, 8 GB RAM und Android 17 erhalten.
Samsung bereitet offenbar das Galaxy M67 5G vor, und ein neuer Geekbench-Eintrag deutet auf eine ungewöhnliche Prozessorwahl hin. Dem Test zufolge könnte das Mittelklasse-Smartphone den Exynos 2200 erhalten, Samsungs Flaggschiff-Chip aus dem Jahr 2022, der im Galaxy S22 und später im Galaxy S23 FE eingesetzt wurde. Für die Galaxy-M-Reihe wäre das ungewöhnlich, da ihre Modelle technisch meist eng mit Geräten der Galaxy-A-Serie verwandt sind.
Der Exynos 2200 wird im 4-nm-Verfahren gefertigt und kombiniert einen Cortex-X2-Kern mit bis zu 2,8 GHz, drei Cortex-A710-Kerne mit bis zu 2,5 GHz und vier effiziente Cortex-A510-Kerne mit bis zu 1,8 GHz. Für die Grafik ist die Xclipse 920 auf Basis der AMD-RDNA-2-Architektur mit hardwarebeschleunigtem Raytracing zuständig. In Geekbench 6 erreichte das Galaxy M67 5G 1.589 Punkte im Single-Core- und 3.923 Punkte im Multi-Core-Test.
Trotz seiner Flaggschiff-Herkunft ist der Exynos 2200 modernen Mittelklasse-Chips nicht automatisch überlegen. Bei Single-Core-Aufgaben kann er weiterhin konkurrenzfähig sein, während neuere Prozessoren bei Multi-Core-Lasten vorbeiziehen können. Der Vorteil hängt daher stark vom jeweiligen Einsatzszenario ab.
Die getestete Version des Galaxy M67 5G wird mit 8 GB RAM und Android 17 geführt. Weitere Daten zu Display, Kameras, Akku, Marktstart und Preis fehlen noch. Ein Eintrag in einer Benchmark-Datenbank deutet häufig darauf hin, dass die Entwicklung weit fortgeschritten ist. Bestätigt sich das Leck, könnte das Galaxy M67 zu einer ungewöhnlichen Mittelklasse-Option werden, auch wenn der Exynos 2200 nicht mehr das Niveau aktueller Flaggschiffe erreicht.
© A. Krivonosov