Danny Weber
Das tragbare Gerät könnte Kamera, Sensoren und bewegliche Teile erhalten und 2027 erscheinen.
Wie Bloomberg berichtet, arbeitet OpenAI an seinem ersten Verbrauchergerät — einem KI-Lautsprecher ohne Display. Er soll einen Akku besitzen und kompakt genug sein, um ihn zwischen verschiedenen Räumen mitzunehmen, etwa für Hilfestellungen in der Küche und später wieder im Wohn- oder Schlafzimmer.
Das Gerät wird als „lebendig wirkender KI-Begleiter“ beschrieben, der sich natürlich im Stil von ChatGPT unterhalten, Smart-Home-Geräte steuern und Audio wiedergeben kann. OpenAI will offenbar keinen gewöhnlichen Smart Speaker bauen. Deshalb könnten sich im Gehäuse mechanische Elemente befinden, die sich selbstständig bewegen und das Objekt lebendiger wirken lassen.
Als Grundlage ist eine weiterentwickelte Version von GPT-Live vorgesehen, OpenAIs Sprachtechnologie. Das Gerät soll gleichzeitig zuhören und sprechen, neue Informationen schneller verarbeiten und im Dialog aktiver reagieren können. Eine Kamera und weitere Sensoren könnten helfen, die Umgebung besser zu erfassen und persönlichere Antworten zu geben.
Für das Design ist das io-Team verantwortlich, das Unternehmen, das gemeinsam mit dem früheren Apple-Designchef Jony Ive gegründet wurde. OpenAI übernahm io 2025 in einem Geschäft im Wert von rund 6,5 Milliarden US-Dollar. Der Marktstart ist Berichten zufolge für 2027 geplant, könnte sich wegen Apples Klage um angeblich genutzte Geschäftsgeheimnisse bei der Hardwareentwicklung aber verschieben.
Apple hat OpenAI und zwei ehemalige Mitarbeiter verklagt und wirft ihnen den Missbrauch vertraulicher Informationen vor. Laut Apple griffen Chang Liu und Tang Yew Tan auf sensible Unterlagen zu Hardwareprojekten zu. Das Unternehmen behauptet außerdem, OpenAI habe inzwischen mehr als 400 frühere Apple-Beschäftigte eingestellt, darunter Paul Meade, der zuvor am Vision Pro arbeitete und nun zur Hardwareorganisation von OpenAI gehört. Geleitet wird der Bereich vom ehemaligen Apple-Manager Tang Tan.
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