KOTOR Remake taucht mit inoffiziellem Ziel für 2028 wieder auf

Danny Weber

Eine unbestätigte Nachricht, die Saber-Manager Steve Allison zugeschrieben wird, nennt das Star-Wars-Remake unter den möglichen Projekten für 2028.

Star Wars: Knights of the Old Republic Remake ist nach einer langen Phase der Ungewissheit wieder aufgetaucht. Im Space-Marine-Subreddit wurde ein Screenshot veröffentlicht, der angeblich eine Nachricht von Steve Allison zeigt, dem neuen Chief Business Officer von Saber. Darin wird das Projekt unter den Spielen genannt, die das Unternehmen bis 2028 fertigstellen möchte.

Die Echtheit des Screenshots ist nicht offiziell bestätigt, daher wäre es verfrüht, die Angabe als feste Ankündigung zu verstehen. Sollte der Beitrag authentisch sein, plant Saber KOTOR Remake vorläufig für sein 2028er-Portfolio ein, zusammen mit Space Marine, John Wick und mehreren unangekündigten Projekten.

Das Remake wurde beim PlayStation Showcase 2021 vorgestellt, geriet später aber in erhebliche Entwicklungsschwierigkeiten. Ursprünglich leitete Aspyr das Projekt. Berichten zufolge überzeugte eine interne Präsentation Lucasfilm jedoch nicht, woraufhin die Entwicklung neu aufgesetzt wurde. Aspyr gehörte damals zur Embracer Group, später wechselte das Spiel unter die Kontrolle von Saber Interactive.

Im März 2026 bestätigte Sabers Creative Director Tim Willits, dass das Projekt weiterhin entwickelt wird. Der Journalist Stephen Totilo berichtete Ende 2025, dass Mad Head Games, eine Saber-Tochter hinter Pagan Online und Scars Above, an dem Remake arbeitet. Falls die aktuelle Version tatsächlich seit etwa 2022 entsteht, erscheint ein Ziel für 2028 realistisch, bleibt aber inoffiziell.

In derselben Allison zugeschriebenen Nachricht heißt es außerdem, Saber wolle seine Spiele nicht auf Mikrotransaktionen ausrichten. Das Unternehmen setzt vor allem auf den Verkauf des Hauptspiels, kostenlose DLCs für die Community und bei Bedarf größere kostenpflichtige Erweiterungen.

© A. Krivonosov