Huawei Mate XT2 könnte den Z-Faltmechanismus komplett ersetzen

Danny Weber

Patentbilder deuten auf ein überarbeitetes Tri-Fold-Design mit Außendisplay, vollständig geschütztem Faltbildschirm und Kirin 9050 Pro hin.

Im Netz sind Patentbilder aufgetaucht, die angeblich das Huawei Mate XT2 zeigen, Huaweis nächstes dreifach faltbares Smartphone. Das Material wurde vom Insider Ice Universe veröffentlicht und deutet gegenüber dem Mate XT und Mate XTs auf eine grundlegende Überarbeitung der Konstruktion hin.

Den Zeichnungen zufolge könnte das Mate XT2 statt des bisherigen Z-förmigen Aufbaus auf ein vollständig nach innen faltendes Konzept wechseln. Die Grundidee erinnert an das Samsung Galaxy Z TriFold, allerdings ist die Reihenfolge beim Zusammenklappen anders. Möglich wären ein separates Außendisplay und ein großer flexibler Bildschirm im Inneren, während bei den Vorgängern ein Teil des Hauptdisplays außen blieb.

Auf den Patentzeichnungen ist außerdem ein rundes Kameramodul auf dem mittleren Gehäuseteil zu sehen. Das rechte Segment trägt offenbar das Außendisplay, während die linke Seite zuerst nach innen geklappt wird. Anschließend schließt sich das rechte Segment darüber, sodass der flexible Bildschirm vollständig im Gehäuse geschützt ist.

Gerüchten zufolge erhält das Huawei Mate XT2 den Kirin 9050 Pro und einen Akku mit mehr als 6.000 mAh. Zudem ist von einer Triple-Kamera die Rede, die dem System des Huawei Mate X7 ähneln soll. Huawei hat bislang weder technische Daten noch Termin oder Preis bestätigt.

Frühere Berichte nannten eine Vorstellung im Oktober, neuere Veröffentlichungen sprechen dagegen von September. Ein genauer Termin steht daher noch nicht fest. Das Patent selbst stammt aus dem Jahr 2023 und bestätigt nicht das endgültige Design. Sollte diese Konstruktion in Serie gehen, wäre das neue Modell weit mehr als ein gewöhnliches Hardware-Update und würde Huaweis Tri-Fold-Konzept deutlich verändern.

© A. Krivonosov