Windows 11 öffnet Windows Hello für externe Fingerabdruckscanner

Danny Weber

Das optionale Vorschauupdate KB5101684 verbessert außerdem Explorer, App-Suche, Touchpad-Einstellungen und Sprachzugriff.

Microsoft hat das optionale Vorschauupdate KB5101684 für Windows 11 in den Versionen 24H2 und 25H2 veröffentlicht. Nach der Installation lauten die Buildnummern 26100.8973 beziehungsweise 26200.8973. Das Paket enthält keine Sicherheitskorrekturen und wird nicht automatisch installiert: Es steht im Bereich für optionale Updates von Windows Update bereit.

Eine der auffälligsten Neuerungen betrifft den Datei-Explorer. In der Ansicht „Details“ erscheinen Dateigrößen nun in passenden Einheiten—als Kilobyte, Megabyte oder Gigabyte—statt ausschließlich in Kilobyte. Ein Mittelklick auf einen Ordner in der Adressleiste oder auf der Startseite öffnet ihn in einem neuen Tab. Microsoft hat zudem ein graues Aufblitzen beim Laden beseitigt und verhindert, dass die Startseite unerwartet nach oben springt.

Windows Hello Enhanced Sign-in Security unterstützt jetzt kompatible externe Fingerabdruckscanner. Damit wird die geschützte biometrische Anmeldung auch auf Desktop-PCs und anderen Geräten ohne eingebauten Sensor möglich, einschließlich Copilot+ PCs. Die Funktion wird schrittweise verteilt und ist daher möglicherweise nicht sofort für alle verfügbar.

Das Update verbessert außerdem die Suche nach installierten Apps anhand unvollständiger Namen oder trotz Tippfehlern, speichert die gewählte Startmenüansicht zuverlässiger und färbt Benachrichtigungsindikatoren in der Taskleiste mit der Systemakzentfarbe. In den Einstellungen für Präzisionstouchpads gibt es nun Regler für die Geschwindigkeit von Scroll- und Zoomgesten sowie einen beschleunigten Bildlauf.

Sprachzugriff unterstützt jetzt Koreanisch und erhält den Modus Voice Isolation, der fremde Stimmen und Hintergrundgeräusche herausfiltert. KB5101684 bringt außerdem das Servicing-Stack-Update KB5101711 in Build 26100.8962 mit, das die Installation von Systempaketen zuverlässiger machen soll. Zum Veröffentlichungszeitpunkt meldete Microsoft keine bekannten Probleme.

© E. Vartanyan