iPhone Fold 2026: teurer als Samsungs Galaxy Z Fold 8 – gelingt Apple der Start?

Apple bereitet den Einstieg in die Welt der Falt-Smartphones vor: Das erste iPhone Fold wird für 2026 erwartet. Der Auftakt dürfte jedoch alles andere als simpel werden. Für dasselbe Jahr zeichnet sich bereits ein Schwergewicht als Gegner ab – Samsungs Galaxy Z Fold 8 – und das neue iPhone scheint von Beginn an eine zentrale Schwachstelle mitzubringen.

Analysten von Fubon Research schätzen den Preis des faltbaren iPhones auf etwa 2.399 US-Dollar. Diese Zahl leiten sie aus Dynamiken in der Lieferkette und Apples traditionell hohen Margen ab. Zum Vergleich: Das Galaxy Z Fold 7 startete bei 1.999 US-Dollar, und derzeit gibt es keinen Grund zu erwarten, dass das Fold 8 teurer wird. Damit läge das iPhone Fold um rund 20 Prozent über Samsungs faltbarem Flaggschiff. Offen bleibt, ob Käufer bereit sind, so viel für ein Gerät der ersten Generation zu zahlen. Apples treue Fans werden wohl trotzdem zugreifen – viele warten seit Jahren auf ein faltbares iPhone, und die Strahlkraft der Marke wird ihren Teil beitragen.

Weitaus schwieriger wirkt die Mission, neue Nutzer zu überzeugen, insbesondere potenzielle Umsteiger von Android. Für Samsung-Besitzer scheint die Entscheidung klar: Das Fold 8 dürfte die sicherere, günstigere und reifere Wahl sein. Und wer erstmals ein Foldable in Betracht zieht, könnte Apples Preis nur schwer rechtfertigen. In einem Markt, der noch Überzeugungsarbeit braucht, spricht oft der Gegenwert lauter als der Reiz des Neuen.

Sollten sich diese Prognosen bewahrheiten, tritt das iPhone Fold nicht nur im Wettbewerb der Ingenieurskunst an. Es muss auch im Preiskampf bestehen – und genau das könnte zur härtesten Prüfung zum Start werden.