Xreal 1S: Mehr Sichtfeld, hellere Micro-OLEDs und 3D-Konvertierung
Die Xreal 1S bietet 52° Sichtfeld, 700 Nits Micro-OLED, 120 Hz und X1-Chip mit Echtzeit-3D. Leichtes 82-g-Design, Bose-Sound. Ab 67.980 Yen, global geplant.
Die Xreal 1S bietet 52° Sichtfeld, 700 Nits Micro-OLED, 120 Hz und X1-Chip mit Echtzeit-3D. Leichtes 82-g-Design, Bose-Sound. Ab 67.980 Yen, global geplant.
© Xreal
Die Xreal 1S tritt als verfeinerte Version der Xreal 1 an und weitet das Sichtfeld von 50 auf 52 Grad aus. Der Zuwachs wirkt klein, macht das Bild im Alltag aber spürbar luftiger. Auch die Displays wurden überarbeitet: Verbaut sind Micro‑OLED‑Panels mit 700 Nits Helligkeit (statt 600 beim Standardmodell), 1200p Auflösung, 120 Hz und 108 % sRGB‑Abdeckung.
Beim Tragekomfort setzt das Modell deutliche Akzente. Mit 82 Gramm bleibt die Brille leicht; flexible Bügel und ein verstellbares Scharnier sollen unterschiedliche Kopfformen besser abholen und Ermüdung bei langen Sessions mindern – ein Fokus, der bei geplanter Dauernutzung schlicht sinnvoll wirkt.
Als Schlüsselfunktion nennt Xreal die Echtzeit‑3D‑Konvertierung, berechnet vom integrierten X1‑Chip. Es ist derselbe Prozessor wie in der Xreal One; er unterstützt Frame‑Generierung, Spatial Computing und eine M2P‑Latenz von 3 ms. Auf dem Papier klingt das nach einer ambitionierten Technikbasis.
Für den Klang setzt Xreal auf ein gemeinsam mit Bose abgestimmtes System. Genannt werden Spatial Sound 4.0, dynamische Verarbeitungsalgorithmen und eine Rauschunterdrückung für klarere Sprachübertragung. Das offene Design bleibt erhalten – vollständige Abschirmung vor Umgebungsgeräuschen bietet es damit nicht, anders als In‑Ear‑TWS mit ANC.
In Japan ist die Xreal 1S für 67.980 Yen vorbestellbar, umgerechnet etwa 437 US‑Dollar. Das Unternehmen deutet zudem einen weltweiten Start an, wobei international ein Preis knapp über dem aktuellen Non‑S‑Modell erwartet wird.