iOS 26.2 im Überblick: neue iPhone‑Funktionen, mehr Schutz
iOS 26.2: Das iPhone‑Update bringt Alarm‑Erinnerungen, Liquid‑Glass‑Sperrbildschirm, sichereres AirDrop, EU/Japan‑Neuheiten und schließt kritische Lücken.
iOS 26.2: Das iPhone‑Update bringt Alarm‑Erinnerungen, Liquid‑Glass‑Sperrbildschirm, sichereres AirDrop, EU/Japan‑Neuheiten und schließt kritische Lücken.
© RusPhotoBank
Apple hat am 12. Dezember iOS 26.2 veröffentlicht und damit ein weiteres iPhone‑Update ausgerollt, das zwar nicht als großer Wurf durchgeht, aber den Funktionsumfang spürbar erweitert und die Sicherheit nachschärft. Im Fokus stehen alltagsnahe Erleichterungen, mehr Feinschliff bei der Optik und einige bemerkenswerte regionale Anpassungen.
Eine der sichtbarsten Neuerungen ist ein Upgrade für Erinnerungen. Eine Erinnerung kann nun, wenn sie als dringend markiert ist, als vollständiger Alarm dienen. Solche Hinweise erscheinen in Blau, bieten Optionen zum Schlummern oder Stoppen und werden bei einer Verschiebung als Live‑Aktivität mit Countdown und Schnellaktionen auf dem Sperrbildschirm angezeigt. Apple macht die Funktion mit einer Willkommensseite und einem Banner in der App unübersehbar.
Der Sperrbildschirm erhält mit dem Schieberegler Liquid Glass einen frischen Look, der die Uhr von nahezu transparent bis hin zu satiniert fein abstimmen lässt. Der klassische deckende Stil und Farbtöne bleiben erhalten. Im Modus Tinted regelt das System Transparenz und Kontrast automatisch – eine unaufdringliche, aber durchdachte Feinheit, die früheres Herumprobieren überflüssig macht.
Bei AirDrop zieht iOS 26.2 die Sicherheitsgrenze für unbekannte Kontakte straffer. Empfänger können einen speziellen Code erzeugen, den der Sender eingeben muss; jeder Code ist bis zu 30 Tage gültig. Vertrauenswürdige Kontakte werden in den Einstellungen verwaltet. Das ist eine pragmatische zusätzliche Schutzschicht, die unerwünschte Übertragungen eindämmt, ohne den normalen Austausch auszubremsen.
Auf der Apple Watch mit watchOS 26.2 ist die Schlafbewertung überarbeitet. Die Bereiche sind realistischer und sollen besser dem Gefühl nach einer Nacht entsprechen. In die Einschätzung fließen Dauer, Zubettgehzeit und Anzahl der Aufwachphasen ein, um die Schlafqualität klarer abzubilden. Das wirkt stimmiger als der bisherige Ansatz.
Podcasts erstellt nun Kapitel automatisch und stellt schnellen Zugriff auf Erwähnungen anderer Sendungen sowie besprochene Links bereit. Freeform unterstützt Tabellen mit adaptiven Zellen, während Passwörter eine Einstellung erhält, um Seiten zu verwalten, auf denen das Speichern von Logins deaktiviert ist. Apple News frischt Design und Navigation auf, damit Kategorien und Abos direkter erreichbar sind.
Darüber hinaus erlaubt die Home‑App das gleichzeitige Hinzufügen mehrerer Geräte. Für Barrierefreiheit gibt es die Option, den Bildschirm bei Mitteilungen aufblitzen zu lassen. Notfallwarnungen werden um Karten und Empfehlungen erweitert, und die Wasserwaage in der App Maßband wirkt aufgeräumter. In Spiele finden sich neue Sortieroptionen, Controller‑Unterstützung und Live‑Updates für Challenge‑Ergebnisse – kleine, aber willkommene Verbesserungen im Alltag.
Apple setzt außerdem auf regionale Anpassungen. In der Europäischen Union wird die Live‑Übersetzung über AirPods verfügbar. In Japan können Nutzer bei der iPhone‑Ersteinrichtung eine Standardsuchmaschine wählen, alternative App‑Stores installieren und perspektivisch andere Sprachassistenten statt Siri nutzen – Änderungen, die an lokale Vorgaben geknüpft sind und zeigen, wie stark Regulierung Plattformen inzwischen in Echtzeit prägt.
Das Update schließt mehr als zwanzig Sicherheitslücken, darunter zwei aktiv ausgenutzte WebKit‑Lücken, die die Ausführung von Schadcode ermöglichen könnten. Apple rät dringend, iOS 26.2 möglichst umgehend zu installieren, da mit der Veröffentlichung von Details das Angriffsfenster größer wird. Das Update steht für alle iPhones bereit, die iOS 26 unterstützen, und die erste Beta von iOS 26.3 könnte bald folgen.