Wie KI die Speicherknappheit antreibt und Geräte teurer macht

Der rasante Aufstieg der Künstlichen Intelligenz verändert nicht nur Online-Dienste, sondern auch die Preisschilder alltäglicher Geräte. Smartphones, Laptops und Spielkonsolen werden teurer – im Zentrum steht der Speicher. Moderne KI-Modelle benötigen enorme RAM-Reservoirs; je größer das Modell, desto größer sein Ressourcenhunger. Im Alltag zeigt sich das an Kassenbons, die Stück für Stück höher ausfallen.

Nach Angaben von BODA.SU stellen Chiphersteller ihre Werke um, um Server-Module für Rechenzentren zu priorisieren und die für den Massenmarkt bestimmte Produktion zurückzufahren. Hinzu kommt, dass große Unternehmen langfristige Verträge für Serverspeicher abschließen, was das für Konsumentengeräte verfügbare Angebot weiter einschränkt. Unter diesem Druck erhöhen Hersteller die Preise – oder sie fahren die Ausstattung neuer Modelle zurück.

Die Knappheit hängt indirekt auch mit dem Energiebedarf zusammen: Rechenzentren verbrauchen viel Strom und Wasser und setzen die Infrastruktur zusätzlich unter Druck. Fachleute erwarten eine Beruhigung erst, wenn neue Produktionskapazitäten ans Netz gehen – ein Prozess, der mehrere Jahre dauern kann. Bis dahin trifft Käufer vor allem eines: höhere Preisschilder bei vertrauten Geräten, während der eigentliche Treiber in den globalen Bedürfnissen der KI-Branche liegt.