Samsung bereitet Brain Health vor: Smartphone- und Watch-Daten für Demenz-Früherkennung
Samsung plant mit Brain Health eine Funktion zur frühen Demenzerkennung: Analysen von Smartphone- und Smartwatch-Daten, mögliches Debüt auf der CES 2026?
Samsung plant mit Brain Health eine Funktion zur frühen Demenzerkennung: Analysen von Smartphone- und Smartwatch-Daten, mögliches Debüt auf der CES 2026?
© RusPhotoBank
Samsung bereitet sich darauf vor, eine neue Funktion namens Brain Health vorzustellen, die frühe Anzeichen von Demenz erkennen soll. Gerüchte deuten auf ein Debüt im Januar auf der CES 2026 hin; demnach plant das Unternehmen eine eigene Präsentation in seinem Ausstellungsbereich. Der Zeitpunkt wirkt wie ein selbstbewusster Schritt, um Präventions-Technologien im Gesundheitsbereich weiter voranzutreiben.
Das Werkzeug fügt sich in Samsungs größeres Ökosystem für Präventionsgesundheit ein und ergänzt bestehende Funktionen wie Blutdruckmessung, EKG und Warnhinweise bei unregelmäßigem Herzrhythmus. Brain Health analysiert dafür Daten, die Samsungs Smartphones und Smartwatches erfassen, um Veränderungen zu erkennen, die mit dem kognitiven Zustand der Nutzerinnen und Nutzer zusammenhängen.
Für die Risikoeinschätzung berücksichtigt das System den Gang, Veränderungen in der Stimme, Schlafqualität und -struktur sowie weitere Verhaltensindikatoren. Aus diesen Eingaben können die Algorithmen mögliche Hinweise auf kognitiven Abbau und frühe Demenzsymptome markieren. Bei Abweichungen erhalten Nutzerinnen und Nutzer Präventionsempfehlungen und ein personalisiertes „Gehirntraining“, das die kognitiven Fähigkeiten erhalten soll. Der Reiz liegt in der passiven, alltäglichen Erfassung – ohne dass Menschen ihre Gewohnheiten umstellen müssen.
Samsung soll Brain Health intern entwickelt haben; derzeit durchläuft die Technologie eine klinische Validierung gemeinsam mit medizinischen Einrichtungen. Ein Starttermin wurde nicht genannt, doch die Einführung könnte zu einem der markantesten Schritte des Unternehmens im Bereich Digital Health werden. Am Ende wird entscheidend sein, wie verständlich die Funktion komplexe Signale in praktikable Empfehlungen übersetzt – ohne den Aussagewert der Daten zu überhöhen.