China verhängt faktischen Importstopp für Nvidias H200-GPUs

Chinesische Behörden haben die Einfuhr von Nvidias H200-Grafikprozessoren, die für KI-Workloads ausgelegt sind, de facto gestoppt. Wie Reuters unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, informierte der chinesische Zoll in dieser Woche Broker und Logistikfirmen, dass diese Chips nicht freigegeben werden und das Land nicht erreichen können. Das wirkt wie ein deutlicher Kurswechsel, der kaum zufällig kommt.

Parallel dazu führten Regierungsvertreter vertrauliche Gespräche mit führenden Tech-Konzernen im Land. Unternehmen seien ausdrücklich gedrängt worden, auf den Kauf der H200 zu verzichten – es sei denn, er sei absolut notwendig. Nach Angaben der Quellen war die Formulierung so bestimmt, dass sie in der Praxis einem umfassenden Stopp gleichkommt, selbst ohne gesonderten Rechtsakt. Die Botschaft an den Markt ist unüberhörbar; zugleich hieß es aus denselben Kreisen, Peking könne seine Haltung überprüfen, sollte sich das externe Umfeld verändern.