Galaxy S27 Ultra könnte Polar ID für Gesichtsauthentifizierung erhalten
Ein Leak deutet auf Polar ID im Galaxy S27 Ultra hin – eine verbesserte Gesichtsentsperrung von Metalenz, die Spoofing verhindert und Face ID übertrumpfen könnte.
Ein Leak deutet auf Polar ID im Galaxy S27 Ultra hin – eine verbesserte Gesichtsentsperrung von Metalenz, die Spoofing verhindert und Face ID übertrumpfen könnte.
© A. Krivonosov
Samsung hat bereits früher mit fortschrittlichen biometrischen Methoden experimentiert. Vor fast einem Jahrzehnt führte das Galaxy S8 einen Iris-Scanner ein, der als eine der sichersten Entsperrmethoden galt. Mit dem Wechsel zum randlosen Design in der Galaxy-S10-Serie wurde diese Technologie jedoch aufgegeben. Nun deutet ein neues Leak darauf hin, dass das Unternehmen möglicherweise eine Rückkehr zur verbesserten Gesichtsauthentifizierung plant – allerdings auf einem neuen Niveau.
Der Insider @phonefuturist berichtet, dass das Galaxy S27 Ultra ein System namens Polar ID erhalten könnte. Diese Technologie wird von Metalenz entwickelt, einem Unternehmen, das sich auf Meta-Optik spezialisiert hat – Lösungen, die erweiterte Daten aus einem einzelnen Bild extrahieren. Bei Polar ID geht es darum, die Gesichtsform zu analysieren und die "Lebendigkeit" des Gewebes zu bestimmen, was besonders wichtig ist, um Spoofing-Angriffe zu verhindern.
Das System nutzt einen gestreuten Lichtstrahl und den Samsung ISOCELL Vizion 931-Sensor, der als Lichtquelle dient. Dieser Ansatz ermöglicht es, komplexe 3D-Masken und verschiedene Spoofing-Werkzeuge zu erkennen, was die Sicherheit erheblich erhöht. Polar ID funktioniert unter allen Lichtbedingungen und benötigt keine Bildschirmbeleuchtung im Dunkeln. In manchen Szenarien könnte die Technologie sogar Apples Face ID übertreffen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kompaktheit der Lösung. Im Gegensatz zu Face ID in iPhones und iPads beansprucht Polar ID weniger Platz und kann unter dem Display platziert werden, ohne den Ausschnitt für die Frontkamera zu vergrößern. Optisch behält das Smartphone so das vertraute, minimalistische Design der Galaxy-Reihe bei.
Für Nutzer würde dies bedeuten, dass das Galaxy S27 Ultra bei Bestätigung der Informationen eine Wahl zwischen einem Ultraschall-Fingerabdruckscanner und einer vollständigen 3D-Gesichtsentsperrung bietet. Das verbessert den Komfort im Alltag – etwa wenn die Finger nass oder verschmutzt sind – ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
Allerdings ist Vorsicht geboten: Solche Gerüchte bewahrheiten sich nicht immer. Erst bei der offiziellen Vorstellung der Galaxy S27-Serie, die für Anfang nächsten Jahres erwartet wird, wird Samsung die Lage endgültig klären.