Neue Schadsoftware infiziert 400.000 Computer über Raubkopien
Cybersicherheitsexperten warnen vor einem Trojaner, der über Raubkopien-Software verbreitet wird und persönliche Daten sammelt. Erfahren Sie, wie Sie sich schützen können.
Cybersicherheitsexperten warnen vor einem Trojaner, der über Raubkopien-Software verbreitet wird und persönliche Daten sammelt. Erfahren Sie, wie Sie sich schützen können.
© RusPhotoBank
Die Cybersicherheitsexperten von Howler Cell berichten über die weit verbreitete Verbreitung einer neuen Schadsoftware. Ihren Daten zufolge hat das Trojaner-Programm bereits mehr als 400.000 Computer weltweit infiziert. Dem Bericht zufolge war Raubkopien-Software die Hauptquelle für die Infektion. Am häufigsten gelangte das Virus über kostenlose Versionen von Videospielen auf die Rechner, die Nutzer seit April 2025 herunterladen.
Die Gefahr dieser Malware liegt in ihrer verdeckten Arbeitsweise. Der Trojaner verlangsamt das System nicht und hat nur minimale Auswirkungen auf die tägliche Leistung des Computers, wodurch er lange Zeit unentdeckt bleiben kann. Gleichzeitig kann er auf persönliche Dateien der Nutzer sowie auf die Webcam des Geräts zugreifen – was erhebliche Möglichkeiten für Kriminelle schafft.
Experten weisen darauf hin, dass das Virus selbst mit moderner Antivirensoftware schwer zu erkennen ist. Sein Hauptzweck ist das Sammeln vertraulicher Informationen und das Bereitstellen von Fernzugriff für Betrüger, die dies dann für weitere Angriffe nutzen können.
Spezialisten empfehlen, die Installation von Raubkopien-Software und -Spielen zu vermeiden und Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig zu aktualisieren, um das Infektionsrisiko zu verringern.