T10 Bespoke In-Ear-Computer: Hochwertige Audio- und Computing-Plattform

T10 Bespoke hat ein sogenanntes "In-Ear-Computer"-System vorgestellt – eine Kombination aus hochwertigem Audio und einer Miniatur-Computing-Plattform. Die Firma plant, jährlich nur 150 Einheiten zu produzieren, mit Preisen von 4.000 bis über 115.000 US-Dollar, abhängig von Materialien und Konfiguration. Technisch gesehen handelt es sich um Kopfhörer, doch dieses Konzept geht weit über typische TWS-Modelle hinaus.

Im Gegensatz zu Massenmarkt-Kabellosohrhörern verfügt der T10 Bespoke IEC über eine eigene Architektur mit einem Haupt-ARM-Prozessor, einem Co-Prozessor, zwei Cadence Tensilica Hi-Fi DSPs und einer Wahl zwischen Class-D- oder Class-A/B-Verstärkung. Er unterstützt Sprachbefehle, Touch-Eingaben und Steuerung durch Kopfbewegungen. Im Grunde haben die Entwickler ein kompaktes Computersystem geschaffen, das in ein Gehäuse integriert ist, das weniger als halb so groß ist wie bei herkömmlichen "intelligenten" Kopfhörern.

Das Design steht im Mittelpunkt. Das Gehäuse besteht aus Zirkonoxidkeramik und wird mit Mikroschrauben und Dichtungen montiert, was Wartung und Upgrades während der gesamten Lebensdauer des Geräts ermöglicht. Dieser Ansatz steht im krassen Gegensatz zum Trend zu Wegwerfelektronik.

Das visuelle Design wurde in Zusammenarbeit mit dem Schmuckdesigner Thomas Wittelsbach entwickelt, wobei Materialien und Oberflächen auf jeden Kunden zugeschnitten sind. Das positioniert das Gerät an der Schnittstelle zwischen Audiophile-Ausrüstung und hochwertiger Schmuckhandwerkskunst.

Geräte wie dieses unterstreichen die Entstehung eines eigenen Ultra-Luxus-Segments für tragbare Elektronik. Hier verlagert sich der Fokus von Massenmarktattraktivität und Erschwinglichkeit hin zu Individualität, Langlebigkeit und technologischer Raffinesse. In einem Markt, der mit ähnlichen Kopfhörermodellen gesättigt ist, bietet T10 Bespoke eine radikal andere Vision für persönliches Audio – eine, die Computing, Ingenieurskunst und Objektdesign vereint.