Android 17 Beta: Neue DeliQueue-Technologie für flüssigere Oberflächen

In der Beta-Version von Android 17 hat Google eine der bedeutendsten technischen Änderungen der letzten Jahre umgesetzt, die sich direkt auf die Flüssigkeit der Benutzeroberfläche auswirkt. Die Ingenieure haben den Mechanismus zur Systemaufgabenverarbeitung grundlegend überarbeitet, um sicherzustellen, dass Scrollen, Animationen und die Systemreaktionsfähigkeit selbst bei intensivem Multitasking stabil bleiben.

Laut Android Authority betreffen die wesentlichen Neuerungen das MessageQueue-Subsystem, das für die Nachrichtenwarteschlange der Oberflächenrendering zuständig ist. Bisher konnten Threads diese Warteschlange blockieren, was andere Prozesse zum Warten auf den Zugriff zwang. Bei hoher Belastung führte dies zu ausgelassenen Frames und spürbaren Rucklern.

Den alten Mechanismus ersetzt eine neue Struktur namens DeliQueue. Sie beseitigt globale Sperren und nutzt lokale Speicherzugriffsverwaltung, sodass Threads parallel arbeiten können. Google vergleicht dieses Prinzip mit einer Thekenbestellung: Die Abfolge der Bedienung wird nicht durch eine strenge Warteschlange bestimmt, sondern durch die Bereitschaft spezifischer Aufträge, was die Gesamtwartezeiten reduziert.

Interne Tests zeigen, dass DeliQueue die Anzahl ausgelassener Frames in Drittanbieter-Apps um etwa 4 Prozent und in der Systemoberfläche und im Launcher um fast 8 Prozent verringert hat. Eine leichte Verbesserung der App-Startgeschwindigkeiten wird ebenfalls erwartet. Entwickler können ihre Apps bereits auf Kompatibilität prüfen, während Nutzer die Änderungen bewerten können, indem sie die Android-17-Beta auf kompatiblen Pixel-Geräten installieren.