Ubisoft entlässt 40 Mitarbeiter in Toronto, Splinter Cell Remake in Entwicklung

Ubisoft verkleinert weiterhin seine Belegschaft im Rahmen einer umfassenden Restrukturierung. Nun ist auch das kanadische Studio in Toronto betroffen, wo laut westlichen Medienberichten etwa 40 Mitarbeiter entlassen werden. Dieses Studio gilt als eines der größten innerhalb des französischen Publishers und war zuvor an der Entwicklung von Watch Dogs: Legion und Far Cry 6 beteiligt.

In einer offiziellen Stellungnahme betonte Ubisoft, dass diese Entscheidung schwierig war und nicht mit den fachlichen Qualitäten der betroffenen Spezialisten zusammenhängt. Das Unternehmen hat zugesagt, Abfindungspakete und Unterstützung bei der Wiederbeschäftigung bereitzustellen. Dennoch setzt die Entlassungswelle sich fort, was Teil einer breiteren strategischen Überprüfung und Kostenoptimierungsinitiative ist.

Für Spieler ist ein zentraler Punkt, dass Ubisoft Toronto das Remake von Splinter Cell betreut, das bereits 2021 angekündigt wurde. Trotz der Entlassungen hat der Publisher versichert, dass das Projekt weiter in Entwicklung bleibt und das Studio neben anderen Unternehmensinitiativen daran arbeiten wird.

Diese Situation wird durch frühere Entlassungen verschärft, die Ubisofts schwedische Divisionen betrafen, wobei Berichte darauf hindeuten, dass bis zu 200 Menschen im Pariser Büro ihre Jobs verlieren könnten. Kürzlich hat das Unternehmen auch das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time abgesagt, und letzte Woche beteiligten sich etwa 1.200 Ubisoft-Mitarbeiter an einem Streik, um gegen die Politik der Massenentlassungen und Sparmaßnahmen zu protestieren.