DDR5-Arbeitsspeicher Preise in Deutschland zeigen Rückgang
Die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher in Deutschland sinken nach dem Höchststand Anfang 2025. Erfahren Sie mehr über die Gründe und Auswirkungen für PC-Bastler und Händler.
Die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher in Deutschland sinken nach dem Höchststand Anfang 2025. Erfahren Sie mehr über die Gründe und Auswirkungen für PC-Bastler und Händler.
© A. Krivonosov
Die Einzelhandelspreise für DDR5-Arbeitsspeicher in Deutschland zeigen erste Anzeichen eines Rückgangs nach dem rasanten Anstieg Ende 2025. Der Rückgang bleibt bisher moderat und betrifft nicht alle Modelle, doch für PC-Bastler und kleine Händler ist dies das erste anhaltende Signal einer Marktabkühlung in den letzten Monaten. Die vorherigen Preisniveaus hatten extrem hohe Punkte erreicht, was Systemupgrades erheblich erschwerte.
Daten, die in Enthusiasten-Communities aktiv diskutiert werden, deuten darauf hin, dass der Durchschnittspreis für ein 32-GB-DDR5-Kit in der EU seit dem Herbst stetig gestiegen war und Anfang Februar seinen Höhepunkt erreichte. Seitdem zeigen Charts eine deutliche Abwärtskorrektur. Solche Übersichtscharts offenbaren jedoch nicht immer die Details: Es bleibt unklar, welche spezifischen Modelle einbezogen wurden, ob Steuern in den Endpreis eingerechnet wurden und ob alle EU-Länder gleichermaßen zu den Berechnungen beitrugen.
Historische Daten von Amazon Deutschland, analysiert über CamelCamelCamel, bringen zusätzliche Klarheit. Mehrere beliebte 32-GB-DDR5-Kits von Corsair und Kingston haben im Vergleich zu den jüngsten Höchstständen spürbare Rückgänge gezeigt. Bei anderen Marken war die Korrektur weniger ausgeprägt, doch ein allgemeiner Trend zur Preisentlastung ist dennoch erkennbar. Dies deutet auf eine allmähliche Stabilisierung von Angebot und Nachfrage im lokalen Markt hin.
Die Gründe für diese Trendwende werden weiter diskutiert. Käufer haben möglicherweise Systemupgrades nach dem scharfen Preisanstieg vorübergehend pausiert, was den Marktdruck verringert hat. Händler wiederum könnten Preislisten anpassen, um den Absatz zu beschleunigen und Lagerrisiken zu reduzieren. Eine teilweise Umverteilung des Angebots ist ebenfalls denkbar, wenn einige Produktionskapazitäten, die zuvor auf den KI-Sektor fokussiert waren, nun stärker für den Konsumentenmarkt verfügbar werden. Dennoch ist es zu früh, von einer vollständigen Rückkehr zu früheren Preisniveaus zu sprechen: Für eine nachhaltige Normalisierung ist entweder ein deutlicher Produktionsanstieg oder eine längerfristige Nachfrageverringerung nötig.