Call of Duty: Black Ops 7 führt PlayStation-Verkäufe an

Im Januar 2026 stieg Call of Duty: Black Ops 7 überraschend zum meistverkauften Premium-Spiel auf PlayStation in den USA auf. Laut der Analysefirma Circana verzeichnete der Titel eine starke Nachfrage sowohl digital als auch im Einzelhandel, obwohl die Reaktionen des Publikums nach der Veröffentlichung gemischt ausfielen.

Interessanterweise steht dieser PlayStation-Erfolg in Kontrast zu bescheideneren Ergebnissen auf Xbox. Dort führte NBA 2K26 die Januar-Rangliste an, während Black Ops 7 nur den sechsten Platz erreichte. Analysten führen dies auf den Einfluss von Xbox Game Pass Ultimate zurück, wo Call of Duty-Veröffentlichungen ohne vollständigen Kauf verfügbar sind.

Battlefield 6 erzielte ebenfalls solide Zahlen. Auf PlayStation sicherte es sich den fünften Platz und auf Xbox den dritten – ein Beleg für das anhaltende Interesse an der Serie trotz Kritik am Inhalt der zweiten Spielzeit. Auf PC war der Abstand zwischen Battlefield 6 und Black Ops 7 minimal, mit jeweils dem dritten und vierten Platz.

Ältere Titel verdienen besondere Erwähnung für ihre anhaltende Beliebtheit. Red Dead Redemption 2 belegte überraschend den zweiten Platz insgesamt, während Code Vein 2 es schaffte, die gesamte US-Verkaufschart zu toppen.

Insgesamt bleibt die Rivalität zwischen Call of Duty und Battlefield ein wichtiger Treiber für die Branche. Beide Serien beeinflussen sich weiterhin gegenseitig und zwingen Entwickler dazu, sich anzupassen und zu experimentieren – eine Dynamik, die letztlich den Spielern zugutekommt.