Cyberangriff auf Star Citizen-Entwickler: Nutzerdaten gestohlen
Cloud Imperium Games bestätigt Cyberangriff auf Star Citizen-Systeme. Nutzerdaten wie Kontaktinfos und Namen wurden gestohlen. Erfahren Sie mehr über die Risiken und Reaktionen.
Cloud Imperium Games bestätigt Cyberangriff auf Star Citizen-Systeme. Nutzerdaten wie Kontaktinfos und Namen wurden gestohlen. Erfahren Sie mehr über die Risiken und Reaktionen.
© Cloud Imperium Games
Cloud Imperium Games, das Studio hinter dem crowdfundierten Weltraumprojekt Star Citizen, hat einen Cyberangriff auf seine Systeme bestätigt. Laut einer offiziellen Mitteilung auf der Website fand der Vorfall am 21. Januar statt und wurde als komplexer und systematischer Angriff beschrieben. Dabei gelangten Unbefugte an einige Nutzerdaten.
Das Unternehmen gibt an, dass der Leck grundlegende Spielerkontodaten betrifft. Dazu gehören Profilmetadaten, Kontaktinformationen, Benutzernamen, Geburtsdaten und echte Namen. Die Entwickler behaupten, die Bedrohung schnell eingedämmt, Sicherheitsparameter aktualisiert und derzeit keine Anzeichen laufender Hackeraktivität festgestellt zu haben.
In der Gaming-Community sorgt jedoch nicht nur der Leck selbst für Unmut, sondern auch die Art und der Zeitpunkt der Offenlegung. Die Nachricht über den Vorfall tauchte erst anderthalb Monate später auf und wurde als Pop-up-Benachrichtigung auf der Website veröffentlicht. Viele Spieler halten dieses Format angesichts der sensiblen gestohlenen Daten für unzureichend transparent und verzögert.
Cybersicherheitsexperten weisen darauf hin, dass solche Informationen für gezielte Phishing-Angriffe genutzt werden können. Dabei können sich Unbefugte als Vertreter des Unternehmens ausgeben und überzeugende E-Mails mit schädlichen Links oder Anfragen nach weiteren persönlichen Details versenden. Für Nutzer ist dies bedeutsam, weil es ein direktes Risiko über die anfängliche Datenschutzverletzung hinaus verdeutlicht. Cloud Imperium Games hat die genaue Zahl der betroffenen Nutzer nicht offengelegt, und keine Hackergruppe hat offiziell die Verantwortung für den Vorfall übernommen.