Nothing Phone (4a) und (4a) Pro: Details, Preise und Verfügbarkeit

Nothing hat offiziell das Nothing Phone (4a) und das Nothing Phone (4a) Pro vorgestellt. Die beiden Modelle verfolgen unterschiedliche Designansätze und setzen auf ein verbessertes Rückseiten-Beleuchtungssystem.

Die Basisversion präsentiert sich mit einer schlankeren Form und einem pillenförmigen Kameramodul. Neu ist der Glyph Bar – ein direkter LED-Streifen auf der Rückseite. Dieser Streifen enthält 63 LEDs, die in sechs Segmente unterteilt sind, verfügt über eine rote Aufzeichnungsanzeige und erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.500 Nits. Das sind etwa 40 Prozent mehr als bei der Vorgängergeneration. Das Smartphone läuft mit Nothing OS 4.1 auf Basis von Android 16. Der Hersteller verspricht drei große Betriebssystem-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches. Im Inneren arbeitet der Snapdragon 7s Gen 4, der eine Leistungssteigerung von etwa sieben Prozent gegenüber der vorherigen Version bietet. Er ist mit 8 oder 12 GB LPDDR4X-RAM und bis zu 256 GB UFS-3.1-Speicher kombiniert.

Das Display ist ein 6,78-Zoll-OLED-Panel mit einer Auflösung von 1.224 x 2.720 Pixeln, einer Bildwiederholrate von 120 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 4.500 Nits. Es ist mit Gorilla Glass 7i geschützt. Das Hauptkamera-Setup setzt auf einen 50-MP-Sensor von Samsung (GN9) mit optischer Bildstabilisierung, ergänzt durch ein 50-MP-Periskop-Objektiv mit 3,5-fachem optischem Zoom, ein 8-MP-Ultraweitwinkel-Modul und eine 32-MP-Frontkamera. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, ist 8,55 mm dick und verfügt über eine IP64-Zertifizierung. Der Akku fasst 5.080 mAh und unterstützt 50-W-Ladung. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, der Verkaufsstart ist für den 13. März angesetzt. Der Preis beginnt bei 350 Euro.

Die Pro-Version fällt durch ein markanteres Erscheinungsbild auf und setzt auf das Glyph Matrix-System – eine kreisförmige LED-Anzeige auf der Rückseite mit 137 LEDs. Obwohl diese Matrix weniger LEDs als das Flaggschiff Nothing Phone (3) hat, ist sie etwa 57 Prozent größer und erreicht eine Helligkeit von 3.000 Nits. Das Smartphone ist in einem Unibody-Metallgehäuse mit einer Dicke von 7,95 mm verbaut und IP65-zertifiziert. Für die Performance sorgt der Snapdragon 7 Gen 4. Gegenüber der Vorgängergeneration soll er bis zu 27 Prozent mehr CPU-Leistung, 30 Prozent mehr Grafikleistung und 65 Prozent mehr Leistung bei KI-Aufgaben bieten. Er wird mit 8 oder 12 GB LPDDR5X-RAM sowie 128 oder 256 GB UFS-3.1-Speicher kombiniert. Die Kühlung übernimmt eine Vapor Chamber mit einer Fläche von 5.300 mm².

Das Pro-Display ist ein 6,83-Zoll-OLED-Panel mit einer Auflösung von 1.260 x 2.800 Pixeln, einer Bildwiederholrate von 144 Hz, einer Spitzenhelligkeit von 5.000 Nits und einer PWM-Dimmung von 2.160 Hz. Die Hauptkamera basiert auf einem 50-MP-Sensor von Sony (Lytia 700C) mit OIS. Sie wird von einem 50-MP-Periskop-Objektiv von Samsung (JN5) mit 3,5-fachem optischem Zoom sowie einer 8-MP-Ultraweitwinkel-Kamera von Sony (IMX355) mit einem Blickwinkel von 120 Grad und einer 32-MP-Frontkamera ergänzt. Der Akku bleibt bei 5.080 mAh mit 50-W-Ladeunterstützung. Vorbestellungen starten am 13. März, der Verkaufsbeginn ist für den 27. März geplant. Damit ist das Modell erstmals offiziell in den USA erhältlich. Der Preis beginnt bei 480 Euro und kann je nach Konfiguration bis zu 600 Euro betragen.