PlayStation 6 Release-Datum: Insiderdaten deuten auf 2027 oder 2028 hin

Trotz Gerüchten über eine mögliche Verzögerung der PlayStation-6-Veröffentlichung bis 2029 aufgrund steigender Speicherkosten deuten neue Insiderdaten auf das Gegenteil hin. Laut dem Blogger Moore's Law Is Dead würde eine Verschiebung Sony sogar mehr kosten, als einfach den höheren Preis für den teureren GDDR7-Speicher zu zahlen.

Das Unternehmen hat angeblich bereits Produktionskapazitäten bei TSMC für einen 3-Nanometer-Prozess im zweiten Quartal 2027 gebucht. Eine Stornierung dieser Verträge könnte nicht nur den Zeitplan verschieben, sondern auch dazu führen, dass Sony seinen Prioritätsstatus bei dem taiwanesischen Hersteller verliert, was es potenziell um Jahre in der Warteschlange zurückwerfen könnte. Zudem wurden bereits zig Millionen Dollar in die Entwicklung des maßgeschneiderten Orion-APU investiert.

Der Insider betont, dass steigende Speicherpreise keine einzigartige Situation sind. Bei der PlayStation-5-Einführung stiegen die Kosten für GDDR6 ebenfalls erheblich, was jedoch keine Konsolenverzögerung verursachte. Tatsächlich startete die PS5 auf dem Höhepunkt der Pandemie, als Sony sogar auf teure Luftfracht zurückgriff, um Lieferungen zu beschleunigen, aber den Veröffentlichungsplan dennoch unverändert ließ.

Eine geringfügige Anpassung des Zeitplans kann jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden. Die Quelle deutet auf eine mögliche Verschiebung von Ende 2027 auf Anfang 2028 hin, die minimale Konsequenzen hätte, da die Massenproduktion weiterhin im zweiten Quartal 2027 beginnen soll. Die endgültige Entscheidung über das Startdatum wird, so heißt es, näher am Produktionsbeginn getroffen.