Möglicher GTA 6 Quellcode Leak durch Hacker Arion Kurtaj

Der Hacker Arion Kurtaj, der bereits in den großen Datendiebstahl bei Rockstar Games verwickelt war, steht erneut im Fokus. Berichten zufolge könnte es zu einem möglichen Leak des Grand Theft Auto VI-Quellcodes gekommen sein. Trotz seiner Inhaftierung soll er Zugang zu einem Smartphone erhalten und über das Schicksal der gestohlenen Materialien gesprochen haben.

Kurtaj behauptet, der Quellcode des Projekts sei definitiv irgendwo da draußen. Er äußerte Überraschung darüber, dass er noch nicht öffentlich aufgetaucht ist. Diese Aussagen bereiten Spielern Sorgen, denn ein umfangreicher Leak könnte erhebliche Probleme für die Entwickler bedeuten und möglicherweise den Veröffentlichungszeitplan des Spiels beeinflussen.

Der Hacker erlangte Bekanntheit nach dem Angriff auf Rockstars Server im Jahr 2022. Damals gelangte er an interne Materialien und veröffentlichte Dutzende Videos mit frühen Entwicklungsaufnahmen. Dieser Vorfall bot Spielern den ersten Blick auf Gameplay-Elemente und Schauplätze, darunter Vice City und eine der Hauptfiguren, Lucia.

Nach einer Untersuchung ordnete ein britisches Gericht an, Kurtaj, der Autismus hat, in eine geschlossene Klinik zur Behandlung einzuweisen. Spätere Berichte deuteten darauf hin, dass er in ein normales Gefängnis verlegt wurde. Kürzlich tauchten online neue Diskussionen vom Insider videotechuk auf, die sich auf das mögliche Schicksal des gestohlenen Codes konzentrierten.

Es bleibt unklar, ob der Quellcode tatsächlich in den Händen Dritter ist oder ob ein echtes Risiko seiner Veröffentlichung besteht. Einige Analysten vermuten, dass der Publisher Take-Two Interactive die Sicherheitsmaßnahmen seit dem Vorfall 2022 bereits verstärkt hat.

Selbst wenn einige Daten schließlich online durchsickern, könnte das für das Projekt keine größeren Probleme verursachen. Das Spiel hat sich über die Jahre wahrscheinlich erheblich weiterentwickelt, was bedeutet, dass ältere Builds den aktuellen Entwicklungsstand nicht widerspiegeln. Dennoch sorgen sich die Entwickler um potenzielle Schwachstellen, die in künftigen Online-Diensten ausgenutzt werden könnten.