Laptop-Preise könnten bis 2026 um bis zu 40% steigen

Die Analysefirma TrendForce warnt in einer neuen Studie vor einem möglichen deutlichen Preisanstieg bei Laptops. Experten schätzen, dass Massenmarktmodelle mit einem empfohlenen Preis von etwa 900 US-Dollar in der ersten Hälfte 2026 um fast 40% teurer werden könnten.

Haupttreiber dieser Preiserhöhung sind laut Analysten die steigenden Kosten für Schlüsselkomponenten. Dabei geht es vor allem um Arbeitsspeicher, Speichermedien und Prozessoren. Zu Beginn 2025 machten diese Teile etwa 45% der gesamten Herstellungskosten eines Laptops aus. Inzwischen ist ihr Anteil auf rund 58% gestiegen.

Zusätzlichen Druck auf den Markt übt die Lage bei der Speicherversorgung aus. TrendForce-Daten deuten darauf hin, dass nach 2026 das Angebot an Speichermodulen für Laptops deutlich sinken könnte. Dieses Detail ist bedeutsam, weil es zu starken Preissteigerungen und einer Verschärfung der Komponentenknappheit führen könnte, was weitere Komplikationen für Hersteller bei der Beschaffungsplanung schafft.

Auch auf dem Prozessormarkt zeichnen sich Probleme ab. Lieferkettenquellen zufolge hat Intel die Preise für einige Einsteiger-Mobileprozessoren und ältere Chips bereits um über 15% erhöht. Für Leser ist dies wichtig, da Preissteigerungen bis zum zweiten Quartal 2026 auch Mittelklasse- und Highend-Plattformen betreffen dürften.

Gleichzeitig könnte AMD bei einigen seiner Budgetplattformen mit Lieferengpässen konfrontiert sein. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, werden Laptop-Hersteller wahrscheinlich gezwungen sein, ihre Preise anzupassen, um die Rentabilität in der gesamten Lieferkette zu erhalten.