MacBook Neo im Test: Leistungsstark für Foto- und Videobearbeitung

Mit dem Ende des Embargos für MacBook-Neo-Tests zeichnet sich ein klares Bild ab: Die meisten Tester sind sich einig, dass der Laptop trotz nur 8 GB nicht erweiterbarem Arbeitsspeicher und eines Smartphone-ähnlichen Chips überraschend leistungsstark ist. Einer der aufschlussreichsten Tests stammt vom Fotografen und Videografen Tyler Stalman, der das Gerät in realistischen Profi-Szenarien auf die Probe stellte.

Der Experte öffnet in seinem Video zunächst jede Anwendung aus dem Programme-Ordner und blättert anschließend zügig durch eine Fotosammlung. Schon in dieser frühen Phase stellt er fest, dass das System bemerkenswert flüssig reagiert – obwohl er mit deutlich bescheideneren Ergebnissen gerechnet hatte. Er gibt zu, dass er nur deshalb zu anspruchsvolleren Aufgaben übergegangen sei, weil er den reibungslosen Ablauf nicht erwartet habe.

Der Test wechselt dann zu Final Cut Pro, während alle zuvor geöffneten Programme weiterhin im Hintergrund laufen. Zur Überraschung des Autors bewältigt der MacBook Neo die Wiedergabe von 4K-Videos problemlos, selbst wenn Werkzeuge wie Histogramme oder Vektorskope aktiv sind. Auch bei komplexeren Aufgaben wie Farbkorrektur, Fotobearbeitung oder mehrschichtigem Schnitt zeigt sich der Laptop lange Zeit souverän. Erst nach einer Weile sind leichte Ermüdungserscheinungen erkennbar.

Das Video macht deutlich, dass der MacBook Neo deutlich anspruchsvollere Workflows bewältigen kann, als die technischen Daten vermuten lassen. Für viele Nutzer bedeutet das: Die Basisausstattung eignet sich nicht nur für alltägliche Aufgaben, sondern auch für anspruchsvolle Foto- und Videoprojekte.