PS6 und Xbox Project Helix: Leistungsunterschiede und Preisfaktor
Erste Leaks zu PS6 und Xbox Project Helix zeigen Leistungsvorteile, die kaum spürbar sein werden. Experten sehen den Preis als entscheidenden Faktor für 2027.
Erste Leaks zu PS6 und Xbox Project Helix zeigen Leistungsvorteile, die kaum spürbar sein werden. Experten sehen den Preis als entscheidenden Faktor für 2027.
© Сгенерировано нейросетью
Noch haben Sony und Microsoft die PlayStation 6 und das Xbox Project Helix offiziell enthüllt, doch erste Leaks geben bereits einen Ausblick auf die kommende Konsolengeneration. Vorläufigen Daten zufolge soll Microsofts System leistungsstärker ausfallen. Experten sind sich jedoch einig, dass dieser Vorsprung kaum entscheidend sein wird.
Analysten von Digital Foundry betonten kürzlich in einem Podcast, dass der Leistungsunterschied keinen signifikanten Vorteil bieten und im Grunde kaum ins Gewicht fallen dürfte. Selbst wenn die Xbox auf dem Papier stärker sei, werde sich das im tatsächlichen Spielerlebnis kaum dramatisch bemerkbar machen.
Der bekannte Insider Kepler_L2 präzisierte im NeoGAF-Forum, dass die Kluft zwischen PS6 und Project Helix größer ausfallen wird als zwischen PlayStation 5 und Xbox Series X. Demnach soll der APU-Magnus-Chip in Project Helix etwa 25 Prozent mehr Rechenleistung in TFlops liefern, einen um 33 Prozent höheren Durchsatz für Frontend, Geometrie- und Pixelblöcke, 140 Prozent mehr Last-Level-Cache sowie eine um 20 Prozent gesteigerte Speicherbandbreite bieten.
Doch selbst dieser Insider stimmt der Einschätzung von Digital Foundry zu: Ein solcher Vorsprung reicht nicht aus, um einen echten Kontrast zu schaffen – etwa dass eine Konsole ein Spiel stabil mit 60 FPS liefere, während die andere nur 30 FPS schafft. Die Unterschiede werden sich voraussichtlich in leicht höheren internen Auflösungen oder minimal verbesserten Grafikeinstellungen zeigen. Mit dem aktiven Einsatz von Upscaling-Technologien wie zukünftigen Versionen von PSSR und AMD FSR Diamond könnten die Unterschiede für die meisten Spieler nahezu unsichtbar werden.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor wird nach Ansicht der Experten der Preis sein. Digital Foundry geht davon aus, dass der Magnus-Chip in der Xbox eine Größe von über 400 mm² erreichen und damit die Produktionskosten in die Höhe treiben wird. Die PS6 hingegen soll über einen kompakteren monolithischen Die verfügen, ähnlich groß wie beim PS5 Pro, was die Herstellung potenziell günstiger machen könnte. Sollte Project Helix deutlich teurer werden, ohne einen spürbaren Leistungsvorteil zu bieten, könnte sich das Marktgleichgewicht verschieben.
Beide Konsolen zielen weiterhin auf eine Veröffentlichung im Jahr 2027 ab. Auch wenn die aktuellen Informationen auf vorläufigen Daten und Analysen basieren, dürften in den kommenden Jahren konkretere Details zur nächsten Gaming-Generation bekannt werden.