DRAM-Markt: Vorsichtige Expansion trotz starkem Wachstum
Samsung und SK hynix gehen bei DRAM-Produktionserweiterung vorsichtig vor, obwohl Nachfrage steigt und Preise rapide anziehen. Erfahren Sie mehr über die Strategien.
Samsung und SK hynix gehen bei DRAM-Produktionserweiterung vorsichtig vor, obwohl Nachfrage steigt und Preise rapide anziehen. Erfahren Sie mehr über die Strategien.
© RusPhotoBank
Die großen Speicherhersteller gehen bei der Produktionserweiterung vorsichtiger vor, obwohl die Nachfrage weiter steigt. Branchenkreise berichten, dass Unternehmen wie Samsung und SK hynix eine mögliche Überproduktion in der Zukunft fürchten.
Der DRAM-Markt verzeichnet derzeit starkes Wachstum. Der Engpass verschärft sich, und Vertragspreise steigen rapide – teilweise sogar dreistellig. Dennoch eilen die Hersteller nicht, die Kapazitäten massiv zu erhöhen, um frühere Fehler zu vermeiden.
Samsung rechnet damit, dass der aktuelle DRAM-„Superzyklus“ etwa 2028 endet. Diese Aussicht veranlasst das Unternehmen, Investitionen in den Ausbau von Produktionslinien sorgfältig abzuwägen und sich auf langfristige Nachfrageprognosen zu konzentrieren.
Die Vorsicht rührt aus jüngster Erfahrung: Nach der Pandemie sah sich der PC-Markt mit sinkender Nachfrage konfrontiert, und der Unternehmenssektor wies nur begrenztes Wachstum auf. Die daraus resultierende Überversorgung mit Speicher hatte anhaltende Auswirkungen, mit denen die Hersteller eine Zeit lang zu kämpfen hatten.
Trotzdem verwerfen die Unternehmen ihre Expansionspläne nicht vollständig. Kunden fordern aktiv mehr HBM- und DRAM-Lösungen, die zusätzliche Produktionslinien erfordern. Doch die Hersteller erkennen, dass übermäßige Kapazitätssteigerungen neue Probleme schaffen könnten, falls die Nachfrage nach Infrastrukturlösungen künftig stagniert.